Der VanEck Global Mining ETF steht vor einer richtungsweisenden Woche. Während der US-Senat den Weg für riesige Mineralvorkommen in Minnesota freimacht, verschärft die Demokratische Republik Kongo den Zugriff auf die weltweiten Kobalt-Lieferketten. Diese geopolitischen Weichenstellungen treffen auf einen Rohstoffmarkt, der durch Rekordpreise bei Edelmetallen zusätzlich befeuert wird.
Freie Bahn in Minnesota
Mit einer knappen Mehrheit von 50 zu 49 Stimmen kippte der US-Senat ein langjähriges Bergbaumoratorium im Superior National Forest. Damit rückt die Erschließung des Twin-Metals-Projekts in greifbare Nähe. Das Vorhaben des chilenischen Konzerns Antofagasta zielt auf den Duluth-Komplex ab, eines der weltweit größten unerschlossenen Vorkommen für Kupfer, Nickel und Platinmetalle.
Präsident Donald Trump wird das Gesetz voraussichtlich unterzeichnen, nachdem das Repräsentantenhaus bereits im Januar zugestimmt hatte. Für den Bergbausektor bedeutet dies den Zugang zu strategisch kritischen Ressourcen, die zuvor durch eine 20-jährige Schutzanordnung blockiert waren. Marktbeobachter sehen darin ein klares Signal für eine forcierte heimische Rohstoffgewinnung in den USA.
Kongos Machtanspruch beim Kobalt
Parallel dazu baut der Kongo seine Machtposition am Rohstoffmarkt aus. Das Land hat eine strategische Reserve für Kobalt eingerichtet und unterstellt diese der staatlichen Aufsicht ARECOMS. Zehn Prozent der nationalen Exportmengen sind künftig für diesen Puffer reserviert, was im Jahr 2026 etwa 9.600 Tonnen entspricht.
Indes weitet der Kongo seine Kooperation mit den USA massiv aus. Die geplanten Kupferverkäufe steigen auf 500.000 Tonnen — eine Verfünffachung gegenüber den ursprünglichen Zusagen vom Jahresanfang. Das staatliche Unternehmen Gécamines führt diese Geschäfte mit Unterstützung der US-Regierung, um die Versorgungsketten für die Batterieproduktion abzusichern.
Goldrausch stützt Minen-Riesen
Der hohe Goldpreis stützt die Performance des ETF zusätzlich. Mit einem Stand von über 4.800 US-Dollar je Feinunze profitieren Schwergewichte wie Newmont und Agnico Eagle Mines, die zusammen rund zehn Prozent des Fonds ausmachen. Agnico Eagle verzeichnete seit Jahresbeginn bereits ein Kursplus von 22 Prozent.
Der VanEck Global Mining ETF spiegelt diese Dynamik wider und legte seit Jahresanfang um rund 20 Prozent zu. Aktuell notiert der thesaurierende Fonds bei 58,99 Euro. Zeitgleich wuchs die Marktkapitalisierung der 50 wertvollsten Bergbauunternehmen im ersten Quartal um 250 Milliarden US-Dollar.
Am 30. April veröffentlicht Agnico Eagle seine Quartalszahlen, was neue Impulse für den Sektor liefern dürfte. Die zunehmende Fokussierung auf nationale Ressourcensicherheit rückt den Bergbausektor dauerhaft in das Zentrum geopolitischer Interessen.
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