Nordkoreanische Hacker erbeuten 285 Millionen Dollar. Das Solana-basierte Drift Protocol steht nach dem größten Krypto-Raub des Jahres 2026 vor dem Abgrund. Jetzt greift der Stablecoin-Riese Tether ein. Ein massives Rettungspaket soll den Kollaps verhindern und ordnet die Machtverhältnisse im Netzwerk neu.
Tether stützt das Protokoll
Der Angriff traf Solanas größte Börse für Perpetual-Futures hart. Über sechs Monate tarnten sich die Täter als Handelsunternehmen. Dann manipulierten sie die Multisig-Genehmigungen und räumten die Konten leer. Der Schaden beläuft sich auf rund 285 Millionen Dollar.
Um eine Ausweitung der Krise zu stoppen, schnürt Tether ein Finanzierungspaket. Bis zu 147,5 Millionen Dollar fließen in den Neustart von Drift. Davon stammen 127,5 Millionen Dollar direkt von Tether. Der Rest kommt von weiteren Partnern.
Das Geld speist einen neuen Fonds zur Entschädigung der Nutzer. Eine Kreditlinie über 100 Millionen Dollar sichert die Liquidität. Zukünftige Börseneinnahmen sollen die verbleibenden Verluste schrittweise tilgen.
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USDC fliegt raus
Der Vorfall entfacht einen Streit um die richtige Reservewährung. Circle weigerte sich während des Angriffs, die gestohlenen USDC-Bestände einzufrieren. Die Hacker tauschten daraufhin massenhaft Assets in USDC um. Anschließend transferierten sie die Beute in das Ethereum-Netzwerk.
Die Folge: Drift zieht Konsequenzen. Bei der Wiedereröffnung stellt die Plattform ihre Abrechnungswährung komplett von USDC auf USDT um. Mehr als 128.000 Nutzer müssen künftig Tethers Stablecoin verwenden. Auch 35 Ökosystem-Teams wechseln die Basiswährung.
Neue Sicherheitsregeln für Drift
Das Protokoll überarbeitet seine gesamte Sicherheitsarchitektur. Ein neues, von der Community gesteuertes Multisig-Verfahren verwaltet künftig die zentralen Assets. Alle Unterzeichner müssen spezielle Hardware nutzen. Unabhängige Prüfer verifizieren jede Transaktion.
Die Entwickler schließen das Einfallstor der Hacker dauerhaft. Sie deaktivieren sogenannte Durable Nonces für alle Administratoren. Zusätzlich greifen zeitliche Verzögerungen bei kritischen Eingriffen.
Solana-Kurs zeigt Stärke
Der Markt wertet das Eingreifen als Erfolg. Anstatt in Panik zu verfallen, kaufen Anleger den Token. Der Solana-Kurs klettert am Freitag um knapp fünf Prozent auf 88,99 Dollar. Damit grenzt die Kryptowährung ihre Jahresverluste leicht ein. Seit Januar steht dennoch ein Minus von rund 30 Prozent auf der Kurstafel.
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Vom 52-Wochen-Hoch bei 247,56 Dollar bleibt Solana weit entfernt. Ein RSI-Wert von 31,9 signalisiert jedoch einen überverkauften Zustand. Fundamentale Daten stützen diese Erholungstendenz. US-amerikanische Solana-Spot-ETFs verzeichneten zuletzt Netto-Zuflüsse von 15,5 Millionen Dollar.
Das Netzwerk wächst trotz des Hacks weiter. Im ersten Quartal 2026 wickelte Solana 41 Prozent des gesamten On-Chain-Spot-Handelsvolumens ab. Die schnelle Eindämmung des Drift-Exploits verhindert nun einen Vertrauensverlust. Das Ökosystem beweist Widerstandsfähigkeit in einer kritischen Phase.
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