Die USA wollen sich bei kritischen Batteriemetallen unabhängig machen. Im Zentrum dieser Bemühungen steht das Graphite-Creek-Projekt in Alaska. Graphite One treibt den Aufbau einer rein amerikanischen Lieferkette für Anodenmaterialien voran. Die jüngste Machbarkeitsstudie unterfüttert dieses Vorhaben nun mit konkreten Zahlen.
Milliardenbewertung für US-Lieferkette
Die aktuellen Berechnungen weisen dem Projekt einen Vorsteuer-Barwert von 6,4 Milliarden US-Dollar aus. Das Management kalkuliert dabei mit einer internen Verzinsung von 30 Prozent. Die anfänglichen Investitionskosten sollen sich nach gut sieben Jahren amortisieren.
Basis für diese Wirtschaftlichkeit ist ein modularer Ansatz. Das Unternehmen plant den Abbau in Alaska und die anschließende Weiterverarbeitung in einer neuen Anlage in Ohio. Die US-Geologiebehörde stuft die Lagerstätte bereits als größtes natürliches Graphitvorkommen des Landes ein. Das strategische Konzept basiert auf drei Säulen: Abbau, Verarbeitung und Recycling.
Staatliche Milliardenhilfe in Aussicht
Finanziellen Rückenwind könnte die US-Export-Import-Bank liefern. Vorläufige Interessensbekundungen stellen eine Förderung von bis zu 2,07 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Davon sind 670 Millionen für die Mine in Alaska vorgesehen.
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Der Löwenanteil von 1,4 Milliarden US-Dollar würde in das geplante Werk in Ohio fließen. Graphite One setzt auf eine schrittweise Entwicklung, um die Ausgaben an das Erreichen operativer Meilensteine zu koppeln. Eine endgültige Produktionsentscheidung steht noch aus.
Aktie testet Widerstände
An der Börse reagieren Investoren verhalten auf die Fortschritte. Am Donnerstag schloss das Papier mit einem Plus von knapp drei Prozent bei 0,84 US-Dollar. Auf Sicht von zehn Tagen verzeichnet der Titel allerdings einen Verlust von rund neun Prozent.
Charttechnisch trifft der Kurs nun bei 0,86 US-Dollar auf den nächsten Widerstand. Nach unten stützt eine Zone um die Marke von 0,80 US-Dollar. Das Handelsvolumen fiel zuletzt mit rund 28.000 gehandelten Aktien eher gering aus.
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Die Umsetzung der Pläne hängt nun maßgeblich von der finalen Finanzierung ab. Gelingt es dem Management, die unverbindlichen Zusagen in verbindliche Kredite umzuwandeln, rückt der Baubeginn näher. Ohne diesen finalen Kapitalschritt bleibt die Milliardenbewertung der Machbarkeitsstudie reine Theorie.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 0,85218 $ | 0,8499 $ | 0,0023 $ | +0,27% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| CA38871F1027 | A2PFXE | 1,93 $ | 0,47 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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0,713 € | +0,14% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 0,738 € | +3,94% | 24.04.26 |
| Hamburg | 0,724 € | +1,40% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 0,718 € | +0,42% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 0,85218 $ | +0,27% | 24.04.26 |
| München | 0,721 € | 0,00% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 0,693 € | -2,39% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 7 | Graphite One.WKN: A1JV8D. . | 18.12.25 |
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