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SPI 20: 39%-Zoll auf US-Exporte belastet




22.04.26 05:25
Börse Global

SPI 20: 39%-Zoll auf US-Exporte belastet

39 Prozent Zoll auf Schweizer Exporte – diese überraschende Ankündigung aus den USA versetzte dem SPI 20 am Dienstag einen herben Schlag. Während die Pharmabranche eine gewisse Stütze bot, gerieten Schwergewichte aus dem Konsum- und Luxusgüterbereich unter erheblichen Verkaufsdruck. Der Leitindex verlor bis Handelsschluss 1,13 Prozent und schloss bei 12.837,80 Punkten.


Verkaufsdruck bei hohem Volumen

Die US-Handelspolitik traf den exportorientierten Schweizer Markt unvorbereitet. Nach einem schwachen Start bei 12.928,36 Punkten scheiterte ein kurzer Erholungsversuch am Vormittag deutlich an der psychologisch wichtigen 13.000-Punkte-Marke. Im Tagesverlauf weitete sich die Korrektur aus, wobei das Handelsvolumen rund zwölf Prozent über dem Monatsdurchschnitt lag.


Nestlé belastete den Index aufgrund seiner hohen Gewichtung mit einem Minus von 1,88 Prozent besonders stark. Indes verloren auch die Pharmariesen Novartis und Roche an Boden, obwohl Medikamente von der neuen Zollregelung offiziell ausgenommen sind. Novartis schloss mit einem Minus von 1,79 Prozent bei einem Kurs von 116,10 Franken.

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Defensive Rotation in Versicherer

Einzig der Versicherungssektor bot einen gewissen Schutz gegen den allgemeinen Abwärtstrend. Swiss Re verbuchte als einziger nennenswerter Gewinner ein Plus von 0,76 Prozent. Zurich Insurance hielt sich mit einem moderaten Rückgang von 0,32 Prozent ebenfalls deutlich besser als der Gesamtmarkt.


Die exportlastige Struktur des SPI 20 erwies sich angesichts der neuen Handelsbarrieren als Achillesferse. Folgende Werte verzeichneten die deutlichsten Abschläge:


  • Nestlé: -1,88 Prozent (75,36 CHF)
  • Novartis: -1,79 Prozent (116,10 CHF)
  • UBS Group: -1,79 Prozent (33,49 CHF)
  • Richemont: -1,17 Prozent (155,85 CHF)
  • Sika AG: -0,95 Prozent

Technische Lage spitzt sich zu

Technisch gesehen steht der SPI 20 nun an einer wichtigen Wegmarke. Mit dem Fall unter den 50-Tage-Durchschnitt hat sich das kurzfristige Bild von bullisch auf neutral-bärisch gedreht. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 42 zwar erhöhten Verkaufsdruck, hat die überverkaufte Zone jedoch noch nicht erreicht.


Im nächsten Handelsschritt wird die offizielle Reaktion der Schweizer Regierung auf die US-Maßnahmen im Fokus stehen. Verteidigen die Käufer die Unterstützung bei 12.800 Punkten nicht, droht ein Rückfall auf das März-Niveau bei 12.650 Zählern.


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