Ein massiver Sicherheitsvorfall erschüttert die dezentrale Finanzwelt, während traditionelle Banken tiefer in die Blockchain-Infrastruktur vordringen. Bei Ethereum prallen derzeit zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite frieren Entwickler gestohlene Millionen ein. Auf der anderen Seite treiben asiatische Großbanken und Wall-Street-Fonds die institutionelle Nutzung massiv voran.
Notbremse nach Kelp-Exploit
Der Arbitrum Security Council zog am Dienstag die Reißleine. Das Gremium fror gut 30.000 Ether aus einem verheerenden Angriff auf das Kelp-Protokoll ein. Zuvor hatten Hacker über eine Schwachstelle fast 300 Millionen US-Dollar erbeutet.
Neun von zwölf Ratsmitgliedern stimmten für diese Notfallmaßnahme. Die Beute liegt nun in einer isolierten Wallet. Ermittler schreiben das Angriffsmuster der nordkoreanischen Lazarus-Gruppe zu. Der Vorfall zog weite Kreise und verursachte zeitweise faule Kredite bei großen Verleihplattformen wie Aave.
Singapurs Banken tokenisieren Gold
Ungeachtet solcher Protokoll-Risiken wächst das Vertrauen der traditionellen Finanzwelt. Die singapurische Großbank OCBC startete parallel dazu einen tokenisierten physischen Goldfonds namens GOLDX. Das Institut emittiert die Anteile direkt auf den Blockchains von Ethereum und Solana.
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Institutionelle Investoren erhalten so Zugang zu einem etablierten Goldfonds, der zuletzt über eine halbe Milliarde US-Dollar verwaltete. Die Abwicklung läuft über Fiat-Geld oder Stablecoins. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt für den Sektor der sogenannten Real World Assets. Dieser Markt überschritt im laufenden Jahr bereits ein Volumen von 29 Milliarden US-Dollar.
Wall Street kauft den Dip
Auch am Kapitalmarkt greifen Großinvestoren zu. Ethereum-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Nettozuflüsse von 328 Millionen US-Dollar. Das markiert die stärkste Handelswoche seit Januar. Führend waren hierbei die Anlageprodukte von Fidelity und BlackRock.
Dieser Kaufdruck stützt den Kurs. Ethereum notiert aktuell bei rund 2.303 US-Dollar und konnte sich damit über der 50-Tage-Linie etablieren. Auf Monatssicht steht ein Plus von knapp elf Prozent auf der Kurstafel.
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Ein einzelner Akteur sticht dabei besonders hervor. Das Unternehmen Bitmine Immersion Technologies hält mittlerweile fast fünf Millionen Ether. Das entspricht gut vier Prozent des gesamten zirkulierenden Angebots. Ein Großteil dieser Bestände ist im Staking gebunden und generiert fortlaufend Rendite.
Technisch versucht Ethereum nun, das aktuelle Preisniveau als feste Unterstützung zu validieren. Gelingt der Ausbruch über den kurzfristigen Widerstand bei 2.464 US-Dollar, rückt eine Fortsetzung des Aufwärtstrends in greifbare Nähe. Die fundamentalen Daten spielen mit. Die täglichen Transaktionszahlen im Netzwerk sprangen zuletzt deutlich auf 2,5 Millionen an.
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