Carbios treibt den Bau seiner ersten großindustriellen Recyclinganlage im französischen Longlaville voran. Das Unternehmen hält am Ziel fest, die enzymatische Wiederverwertung von Plastikabfällen ab der ersten Jahreshälfte 2028 in den kommerziellen Betrieb zu überführen. Damit rückt die industrielle Skalierung der Technologie in greifbare Nähe.
Finanz-Fahrplan für Longlaville
Die Finanzierung für das 230-Millionen-Euro-Projekt soll bis zum dritten Quartal 2026 vollständig gesichert sein. Neben öffentlichen Fördermitteln von 42,5 Millionen Euro setzt das Management auf Bankkredite und Kapital strategischer Partner. Dieser Mix soll die langfristige Umsetzung des Standorts gewährleisten.
Die Bemühungen in Longlaville fallen in eine Zeit, in der Europa massiv in nachhaltige Industrieprozesse investiert. Zahlreiche Unternehmen aus dem Green-Tech-Sektor sichern sich derzeit Fördermittel, um die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zu verringern. Carbios positioniert sich hierbei als zentraler Akteur im Bereich der biologischen Kreislaufwirtschaft.
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Ende 2025 verfügte Carbios über liquide Mittel von rund 60 Millionen Euro. Diese Reserven stützen den laufenden Betrieb. Die Aktie notiert mit 8,37 Euro derzeit rund 28 Prozent unter dem Niveau vom Jahresanfang und weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei über 15 Euro.
Umbau in der Führungsetage
Parallel zum industriellen Hochlauf ordnet das Unternehmen seine Führungsebene neu. Benoît Grenot übernimmt den Posten des stellvertretenden CEO. Er soll die operative Umsetzung der Strategie flankieren und die nächsten Entwicklungsschritte koordinieren.
Rechtlich sieht sich Carbios indes mit zwei Klagen eines ehemaligen Vorstandsmitglieds konfrontiert. Das Management weist die Forderungen zurück. Man konzentriert sich stattdessen auf die Erreichung der internen Meilensteine für das laufende Geschäftsjahr.
Der Fokus liegt nun auf dem Abschluss der Finanzierungsrunde im kommenden Jahr. Gelingt der geplante Kapitalzufluss bis Herbst 2026, wäre der Weg für die Skalierung der Technologie frei.
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