3,6 Milliarden Euro an neuen Aufträgen in nur einem Quartal. Der österreichische Anlagenbauer Andritz hat Anfang 2026 ein beeindruckendes Tempo vorgelegt. Ein Plus von 54 Prozent beim Auftragseingang spricht eine klare Sprache. Allerdings hält sich das Management zurück und belässt die bisherige Jahresprognose unangetastet.
Globale Großprojekte treiben das Wachstum
Getrieben wird dieser Boom maßgeblich durch das margenstarke Wasserkraft-Geschäft. In Neuseeland modernisiert der Konzern für Mercury NZ gleich drei alternde Kraftwerke aus den 1950er-Jahren. Neue Turbinen und Generatoren sollen die Leistung am Waikato-Fluss deutlich steigern. Der Auftragswert liegt im unteren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Parallel dazu sichern sich die Österreicher den Zuschlag für das Saidongar-1 Projekt in Indien. Mit einer geplanten Kapazität von 3.000 Megawatt entsteht dort das größte Pumpspeicherkraftwerk des Landes. Auch hier spült der Bau von zehn reversiblen Pumpturbinen einen dreistelligen Millionenbetrag in die Kassen. Andritz baut damit seine Rolle als zentraler Ausrüster für die globale Energiewende weiter aus.
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Aktie etabliert Aufwärtstrend
Am Aktienmarkt honorieren Investoren die prall gefüllten Auftragsbücher. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 69,10 Euro verzeichnet das Papier auf Monatssicht einen kräftigen Zuwachs von knapp 13 Prozent. Die Aktie notiert damit komfortabel über der wichtigen 200-Tage-Linie und bestätigt die positive Dynamik der vergangenen Wochen.
Abseits der Energiewirtschaft stützt eine breite Aufstellung die Profitabilität. In der Vliesstoff-Produktion setzt das Unternehmen auf technologische Upgrades, um Schwankungen in der Automobil- und Geotextilindustrie abzufedern. Diese Diversifikation ist der Grund, warum der Vorstand trotz des massiven Auftragsbooms an seiner vorsichtigen Linie festhält.
Das Umsatzziel für das laufende Jahr bleibt bei maximal 8,3 Milliarden Euro. Die angestrebte operative Marge taxiert Andritz auf rund neun Prozent. Die nächste Bewährungsprobe für diese konservative Prognose steht unmittelbar bevor. Ende April veröffentlicht der Konzern die detaillierten Quartalszahlen und legt die genaue Ertragsentwicklung offen.
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| 69,40 € | 67,90 € | 1,50 € | +2,21% | 23.04./21:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| AT0000730007 | 632305 | 77,20 € | 55,20 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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69,40 € | +2,21% | 23.04.26 |
| Frankfurt | 69,00 € | +1,47% | 23.04.26 |
| Stuttgart | 69,10 € | +1,47% | 23.04.26 |
| Hamburg | 69,60 € | +1,16% | 23.04.26 |
| Hannover | 69,60 € | +1,16% | 23.04.26 |
| Xetra | 69,70 € | +1,16% | 23.04.26 |
| Düsseldorf | 68,80 € | +0,58% | 23.04.26 |
| München | 68,40 € | -0,29% | 23.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 67,215 $ | -7,28% | 30.03.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 247 | ANDRITZ AG (WKN: 632305) | 05.03.26 |
| 39 | Ich brauche ein paar Dividenden. | 25.04.21 |
| 16 | ANDRITZ | 16.04.12 |
| 207 | Langfrist- Depot- Vergleich 200. | 25.10.10 |
| 33 | Corriente - Kupfer Explorations. | 25.05.10 |








