Die globalen Finanzmärkte verharren am Mittwoch in einem Zustand hoher Anspannung. Die zentrale Belastung bleibt die instabile Lage in der Straße von Hormus. Wer tiefer hinter die Kulissen blickt, findet dennoch versteckte Aktienperlen, die weiter aufdrehen. Dieser spannende Titel hat in wenigen Tagen zweistellig zugelegt.
Wie wichtig und zugleich knapp das Angebot von Speicherchip-Hardware ist, wird immer mehr Anlegern bewusst. Ein Unternehmen, das in diesem Bereich ebenfalls tätig ist und zugleich unter dem Radar vieler Investoren fliegt, ist NetApp. Das Unternehmen aus dem kalifornischen San Jose hat das angestaubte Image eines reinen Hardware-Lieferanten längst abgelegt und sich zur ultimativen „Intelligent Data Infrastructure Company“ gewandelt. In einer Zeit, in der Daten das neue Gold und Künstliche Intelligenz die neue Dampfmaschine sind, baut NetApp die modernsten Hochgeschwindigkeits-Pipelines dafür.
Die Magie liegt im hauseigenen Betriebssystem ONTAP, das es Großkonzernen ermöglicht, ihre gigantischen Datenmengen nahtlos zwischen den eigenen Servern und den großen Clouds von Amazon, Microsoft oder Google hin- und herzuschieben. Wenn Unternehmen heute eigene KI-Modelle trainieren wollen, sorgen die blitzschnellen All-Flash-Speichersysteme von NetApp, oft in direkter Partnerschaft mit KI-Giganten, dafür, dass die teuren Grafikprozessoren optimal mit Daten gefüttert werden.
Die letzten Quartalszahlen haben erneut bestätigt, wie attraktiv das Geschäft ist. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um elf Prozent auf ein Rekordniveau von 2,12 Dollar, getrieben von einer historisch hohen operativen Marge von 31,1 Prozent. Zugleich ist die Aktie mit einem 2026er-KGV von lediglich 13 günstig bewertet für eine Tech-Aktie.
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