Ethereum: Security Council friert 30.766 ETH ein




23.04.26 01:40
Börse Global

Ethereum: Security Council friert 30.766 ETH ein

Ein massiver DeFi-Hack erschüttert die Ethereum-Infrastruktur, während institutionelle Investoren unbeeindruckt Milliarden in den Markt pumpen. Bei KelpDAO klafft eine Lücke von fast 300 Millionen US-Dollar. Um den Schaden zu begrenzen, greift das Layer-2-Netzwerk Arbitrum nun zu einer drastischen Notfallmaßnahme.


Kettenreaktion im DeFi-Sektor

Am 18. April hebelten Angreifer die Cross-Chain-Bridge des Liquid-Restaking-Protokolls KelpDAO aus. Eine manipulierte Nachricht reichte, um ungedeckte Token im Wert von 292 Millionen US-Dollar freizusetzen. Diese Flut an wertlosen Sicherheiten löste sofort eine Ansteckungswelle aus. Auf der Kreditplattform Aave V3 froren mehrere Märkte ein, da besicherte Positionen massiv unter Wasser gerieten.


Der Täter verteilte die Beute schnell über verschiedene Netzwerke. Auf Arbitrum One landeten gut 30.000 Ether. Der dortige Security Council reagierte in der Nacht zum 20. April auf Hinweise von Strafverfolgungsbehörden und fror diese Mittel im Wert von rund 71 Millionen US-Dollar in einer isolierten Wallet ein. Laut dem Infrastrukturanbieter LayerZero deuten die Taktiken auf die nordkoreanische Hacker-Gruppierung Lazarus hin.

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Der Angreifer reagierte prompt auf die Blockade. Er verschob weitere gestohlene Token im Wert von etwa 175 Millionen US-Dollar auf das Ethereum-Mainnet. Blockchain-Analysten von Peckshield beobachten aktuell, wie diese Gelder über Krypto-Mixer in Bitcoin gewaschen werden.


Institutionelles Geld fließt weiter

Der Kryptomarkt blendet den größten DeFi-Sicherheitsvorfall des Jahres bislang weitgehend aus. Ethereum notiert aktuell bei rund 2.405 US-Dollar und verzeichnet auf Monatssicht ein Plus von gut 17 Prozent. Der Kurs hält sich damit stabil über seinem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt. Treiber dieser Stärke ist die ungebrochene Nachfrage nach Spot-ETFs.


Die Fonds verzeichnen seit über einer Woche ununterbrochene Zuflüsse. Allein der BlackRock-ETF sammelte am Montag frische Gelder in Höhe von 76 Millionen US-Dollar ein. Das kumulierte Netto-Zuflussvolumen des Sektors kratzt mittlerweile an der Marke von 12 Milliarden US-Dollar.


Die Notfallintervention von Arbitrum entfacht derweil eine Grundsatzdebatte über Dezentralisierung und Zensurresistenz. Das eingefrorene Kapital liegt nun in einer Zwischenwallet fest. Das endgültige Schicksal der 71 Millionen US-Dollar klärt sich in den kommenden Wochen durch eine formelle Governance-Abstimmung der ARB-Token-Inhaber.


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