Ein massiver technologischer Umbau trifft auf ein historisches Aktienrückkaufprogramm. Adobe formiert sich auf dem hauseigenen Summit in Las Vegas neu, während die eigene Aktie an der Börse unter Druck steht. Der Softwarekonzern will mit einer neuen KI-Architektur die Marktführerschaft verteidigen und parallel dazu frustrierte Aktionäre besänftigen.
Das Management greift dafür tief in die Kasse. Der Verwaltungsrat autorisierte am 21. April ein neues Rückkaufprogramm im Volumen von bis zu 25 Milliarden US-Dollar. Finanzchef Dan Durn begründet den Schritt mit dem starken Cashflow und dem langfristigen Wert für Investoren. Das Programm läuft bis April 2030.
Diese Kapitalmaßnahme kommt zur rechten Zeit. Seit Jahresbeginn verlor die Adobe-Aktie massiv an Wert und notiert aktuell bei 218,40 Euro. Mit einem RSI-Wert von 12,4 gilt das Papier technisch als stark überverkauft. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt mittlerweile über 40 Prozent.
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Abschied von der Experience Cloud
Operativ vollzieht das Unternehmen einen harten Schnitt. Die bisherige "Experience Cloud" wird durch die neue Plattform "CX Enterprise" ersetzt. Dieses System richtet sich vollständig auf KI-gestützte Arbeitsabläufe im Kundenmanagement aus. Im Zentrum steht dabei ein digitaler Assistent, der komplexe Marketingprozesse eigenständig orchestrieren soll.
Um diese Architektur branchenweit zu etablieren, setzt Adobe auf ein breites Netzwerk. Der Konzern kooperiert mit Tech-Größen wie Amazon, Google, Nvidia und OpenAI. Der hauseigene Marketing-Agent wird direkt in externe Unternehmenslösungen integriert. Dazu zählen unter anderem Microsoft 365 Copilot und ChatGPT Enterprise.
Rekordquartal und prominenter Neueinstieg
Die finanzielle Basis für diesen Umbau erweist sich als stabil. Im abgelaufenen Geschäftsquartal stieg der Umsatz um zwölf Prozent auf 6,40 Milliarden US-Dollar. Besonders die KI-Software Firefly treibt das Wachstum im Bereich der digitalen Medien an. Hier überschritten die wiederkehrenden Jahreseinnahmen zuletzt die Marke von 250 Millionen US-Dollar.
Für das zweite Quartal peilt das Management nun Erlöse von bis zu 6,48 Milliarden US-Dollar an. Parallel dazu bereitet sich das Unternehmen auf einen historischen Wechsel vor. CEO Shantanu Narayen gibt seinen Posten nach 18 Jahren ab, sobald ein Nachfolger feststeht. Star-Investor Michael Burry nutzte diese Umbruchphase bereits und baute Mitte April eine neue Long-Position bei Adobe auf.
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| 208,65 € | 209,45 € | -0,80 € | -0,38% | 27.04./08:10 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US00724F1012 | 871981 | 377,10 € | 191,20 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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208,65 € | -0,38% | 08:10 |
| AMEX | 244,89 $ | +3,21% | 24.04.26 |
| NYSE | 245,42 $ | +2,69% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 245,42 $ | +2,69% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 206,45 € | +1,95% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 206,20 € | +1,08% | 24.04.26 |
| Xetra | 205,10 € | +1,06% | 24.04.26 |
| Hamburg | 204,75 € | +0,94% | 24.04.26 |
| Hannover | 204,75 € | +0,94% | 24.04.26 |
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