Starke Zahlen treffen auf massive Kursverluste. Bei Salesforce klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Nach Monaten des Abverkaufs greifen Investoren nun wieder zu. Ein nachlassender geopolitischer Druck treibt die gesamte Software-Branche an.
Erholung nach dem Absturz
Der technologielastige Nasdaq-Index kratzt an neuen Rekordständen. Parallel dazu verzeichnet der SAP-Konkurrent eine spürbare Gegenbewegung. Auf Wochensicht legte das Papier um gut acht Prozent zu. Der gestrige Schlusskurs lag bei 151,76 Euro. Marktteilnehmer trennen cloudbasierte Geschäftsmodelle zunehmend von physischen Logistikproblemen. Das lockt Schnäppchenjäger an.
Trotz dieses Aufschwungs bleibt das charttechnische Bild angespannt. Seit Januar verlor der Titel rund 30 Prozent an Wert. Die Aktie notiert weiterhin deutlich unter der 200-Tage-Linie. Erst am 10. April markierte der Kurs bei 139,90 Euro ein neues 52-Wochen-Tief.
Analysten blicken auf IT-Budgets
Die Experten bewerten die aktuelle Lage differenziert. Die Investmentbank Piper Sandler senkte ihr Kursziel kürzlich auf 215 US-Dollar. Analyst Billy Fitzsimmons rät aber weiterhin zum Kauf. Er erwartet ein hartes Jahr für Unternehmenssoftware. Anbieter von Künstlicher Intelligenz kämpfen aggressiv um dieselben IT-Budgets.
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Dennoch herrscht am Markt breiter Optimismus. Von 36 Analysten empfehlen 35 die Aktie zum Kauf. Sie setzen auf die soliden Fundamentaldaten des Konzerns.
Dividende und Aktienrückkäufe stützen
Operativ liefert das Management ab. Im vierten Quartal übertraf der Gewinn die Erwartungen deutlich. Der Umsatz kletterte auf 11,2 Milliarden US-Dollar. Das ist das schnellste Wachstum seit zwei Jahren.
Aktionäre profitieren direkt von dieser Finanzkraft. Am 23. April schüttet das Unternehmen eine Quartalsdividende aus. Diese steigt im Jahresvergleich um knapp sechs Prozent. Flankiert wird diese Maßnahme von einem massiven Aktienrückkaufprogramm. Der Konzern erwirbt eigene Papiere im Wert von 50 Milliarden US-Dollar.
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Der Blick richtet sich nun auf das kommende Geschäftsjahr. In der zweiten Jahreshälfte erwartet der Vorstand eine erneute Beschleunigung des organischen Wachstums. Das Ziel: ein Jahresumsatz von rund 46 Milliarden US-Dollar. Gelingt diese operative Trendwende, bietet das aktuelle Bewertungsniveau erheblichen Spielraum nach oben.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 156,44 € | 153,82 € | 2,62 € | +1,70% | 17.04./11:07 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US79466L3024 | A0B87V | 264,50 € | 139,62 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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156,44 € | +1,70% | 11:07 |
| Frankfurt | 157,08 € | +2,33% | 10:43 |
| AMEX | 181,47 $ | +2,20% | 16.04.26 |
| Hannover | 153,14 € | +2,12% | 16.04.26 |
| Nasdaq | 181,23 $ | +2,08% | 16.04.26 |
| Xetra | 156,20 € | +2,00% | 10:46 |
| Stuttgart | 156,08 € | +1,39% | 10:46 |
| Hamburg | 154,50 € | +0,70% | 08:06 |
| Düsseldorf | 154,08 € | +0,67% | 09:30 |
| München | 154,62 € | 0,00% | 08:02 |
| NYSE | 181,22 $ | 0,00% | 01:00 |
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