Die Zeit läuft gegen die Gemeinschaftswährung. Während in Washington und Teheran die diplomatischen Drähte glühen, bereiten sich die Devisenmärkte auf das Ende eines zweiwöchigen Waffenstillstands vor. Der Euro Currency Index (EXY) reagiert nervös und rutschte am Mittwochmorgen um 0,27 Prozent auf 117,43 Punkte ab.
Händler positionieren sich bereits für den Abend, wenn die Frist um 18:00 Uhr UTC abläuft. Das Handelsvolumen liegt derzeit etwa 12 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zwanzig Tage. Die Unsicherheit im Nahen Osten dominiert das Geschehen und überlagert wirtschaftliche Fundamentaldaten.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde bezeichnete die anhaltende Blockade der Straße von Hormus jüngst als „enormen“ Angebotsschock. Diese Lage treibt Anleger verstärkt in den US-Dollar, der seinen Status als sicherer Hafen zurückerobert hat. Parallel dazu belasten die hohen Rohölpreise den Euro, da die Nachfrage nach der US-Währung im Zuge des Energiehandels steigt.
Selbst die Inflationsdaten aus dem März können der Währung derzeit keinen Auftrieb verleihen. Die Teuerungsrate von 2,5 Prozent würde normalerweise eine restriktivere Geldpolitik nahelegen. Indes wiegt die Warnung der EZB schwerer, wonach die Aussichten für die Eurozone zutiefst ungewiss bleiben.
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Die Entwicklung gegenüber den wichtigsten Handelspartnern zeigt ein gespaltenes Bild:
* EUR/USD: 1,1745 (+0,02 %)
* EUR/JPY: 187,14 (Referenzkurs)
* EUR/CHF: -0,15 % (Flucht in den Franken)
Charttechnisch wird die Lage brenzlig. Der Index hat die 50-Tage-Linie bei 117,60 Punkten nach unten durchbrochen. Nun rückt das Wochentief bei 117,27 in den Blick. Sollte diese Marke fallen, liegt das nächste psychologische Ziel bei 117,00 Punkten.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 42 eine bärische Tendenz. Er befindet sich damit noch nicht im überverkauften Bereich, was Raum für weitere Abgaben lässt. Momentum-Indikatoren zeigen zudem ein klares Verteilungsmuster über die letzten drei Handelstage.
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Alles hängt nun an der diplomatischen Entwicklung bis zum Abend. Ohne eine Verlängerung des Waffenstillstands oder einen Durchbruch bei den Verhandlungen dürfte der US-Dollar weiter aufwerten. In diesem Szenario könnte der Euro Currency Index schnell in Richtung der Marke von 116,25 Punkten durchgereicht werden.
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