Operativ liefert The Platform Group ein Rekordwachstum, an der Börse dominiert Skepsis. Am 22. April legt das Unternehmen den vollständigen Jahresabschluss für 2025 vor. Die starken vorläufigen Zahlen rücken dabei fast in den Hintergrund. Investoren blicken stattdessen auf eine gewaltige offene Baustelle: die Finanzierung des AEP-Zukaufs.
Offene Fragen beim Pharma-Deal
Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der B2B-Apothekenplattform AEP bereits abgenickt. Die strategische Tragweite dieses Deals ist enorm. Das Bruttowarenvolumen (GMV) soll auf rund drei Milliarden Euro klettern. Den Umsatz will das Management auf zwei Milliarden Euro verdoppeln.
Aus den neuen Aktivitäten formt das Unternehmen die eigenständige Sparte „Pharma & Service Goods“. Die Krux liegt in der Bezahlung. Bis Ende Mai muss die Finanzierungsstruktur stehen, um das Closing fristgerecht abzuwickeln. Der Vorstand prüft derzeit verschiedene Optionen. Solange hier keine finale Struktur vorliegt, preist der Markt ein entsprechendes Risiko ein.
Starke Zahlen, wilde Kursausschläge
Das operative Geschäft liefert derweil handfeste Argumente für Optimisten. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um fast 39 Prozent auf 728 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) kletterte auf 55 Millionen Euro. Die operative Marge verbesserte sich auf 7,6 Prozent.
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Unter dem Strich erwirtschaftete die Gruppe einen erwarteten Nettogewinn von knapp 47 Millionen Euro. An der Börse sorgen diese starken Wachstumsraten im Zusammenspiel mit der unklaren Übernahmefinanzierung für extreme Ausschläge. Die annualisierte Volatilität liegt bei massiven 117 Prozent.
Allein auf Siebentagessicht schoss der Kurs um knapp 45 Prozent nach oben und notiert aktuell bei 3,81 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 5,50 Euro bleibt das Papier damit noch gut 30 Prozent entfernt.
Optik-Sparte wächst parallel
Abseits des Pharma-Einstiegs baut das Unternehmen bestehende Segmente konsequent aus. Im Geschäftsjahr 2025 startete die Gruppe die neue Sparte „Optics & Hearing“, die lokale Optiker mit der Online-Plattform MyGlasses vernetzt. Im Jahresverlauf kaufte The Platform Group hier fünf Unternehmen mit über 30 Standorten auf.
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Am Mittwoch müssen die endgültigen Bilanzdaten nun belegen, ob die Skalierung der Software-Lösungen in den mittlerweile 27 bedienten Branchen die erhoffte Margenausweitung liefert. Spätestens Ende Mai folgt mit der Entscheidung zur AEP-Finanzierung dann der nächste harte Datenpunkt für die Aktie.
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A40ZW88 | A40ZW8 | 12,90 € | 2,40 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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4,08 € | +7,37% | 20.04.26 |
| Frankfurt | 3,76 € | +33,81% | 20.04.26 |
| Hamburg | 3,72 € | +32,38% | 20.04.26 |
| Hannover | 3,72 € | +32,38% | 20.04.26 |
| München | 3,71 € | +26,19% | 20.04.26 |
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