Der Kurs von Cardano krebst nahe dem 52-Wochen-Tief, im Hintergrund baut das Netzwerk massiv um. Mit dem Start der Midnight-Sidechain drückt Gründer Charles Hoskinson aufs Tempo. Er grenzt sein neues Wertschöpfungsmodell offensiv von Konkurrenten ab.
Seitenhieb auf Ripple und neues Token-Modell
Die neue Midnight-Sidechain läuft offiziell im Mainnet. Namhafte Akteure wie Google Cloud, MoneyGram und eToro sichern das Netzwerk ab. Die Architektur bringt institutionell flankierte Datenschutzfunktionen in das Cardano-Ökosystem. Nutzer verifizieren Transaktionen künftig über Zero-Knowledge-Proofs, ohne sensible Daten offenzulegen.
Das Netzwerk nutzt ein Dual-Token-Modell. Der NIGHT-Token dient der Governance, während Halter automatisch die Ressource DUST für private Transaktionen generieren. Cardano-Gründer Charles Hoskinson nutzt diesen Start für eine scharfe Abgrenzung. Er wirft Ripple vor, XRP-Verkäufe lediglich zur Unternehmensfinanzierung zu nutzen. Midnights Modell verknüpfe die Belohnungen hingegen direkt mit der Netzwerkbeteiligung.
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Hard-Fork und ETF-Fristen im Blick
Parallel dazu bereitet das Entwicklerteam den Van-Rossem-Hard-Fork vor. Das für Ende Juni 2026 geplante Upgrade auf Protokollversion 11 soll die Smart-Contract-Leistung verbessern und die Netzwerksicherheit erhöhen. Ein kürzlich aufgetretenes Speicherproblem im Vorab-Release ist behoben. Der Zeitplan bleibt intakt.
Auf regulatorischer Ebene rückt der August 2026 in den Fokus. Nach dem Start des ADA-Futures-Handels an der CME im Februar öffnet sich dann das erste Prüffenster für einen Spot-ETF. Anträge von Grayscale, Canary Capital und 21Shares liegen der US-Börsenaufsicht bereits vor. Der vom US-Repräsentantenhaus verabschiedete CLARITY Act stützt diese Ambitionen und stuft ADA als digitale Ware ein.
Wale kaufen im Kurstief
Die fundamentale Expansion spiegelt sich aktuell nicht im Kurs wider. Cardano notiert bei 0,25 US-Dollar und damit rund 60 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt deutliche 38 Prozent.
Großinvestoren nutzen die Schwächephase. Wallets mit mehr als zehn Millionen ADA erreichten kürzlich ein Vier-Monats-Hoch und sammelten massiv Token ein. Am Zeitplan ändert die aktuelle Kursflaute nichts. Ende Juni steht mit dem Van-Rossem-Hard-Fork das nächste große Protokoll-Upgrade im Mainnet an.
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