Milliardenkredite, eine herabgestufte Bonitätsaussicht und die Wette auf den größten Börsengang des Jahres. Bei SoftBank Group spitzt sich die Lage im Frühjahr 2026 zu. Der japanische Technologiekonzern hat seine finanzielle Zukunft eng an OpenAI geknüpft. Nun rückt der Moment der Wahrheit näher.
Auf Pump in die KI-Zukunft
SoftBank hält die zweitgrößte Position an OpenAI. Der KI-Entwickler sammelte im vergangenen Monat die Rekordsumme von 122 Milliarden US-Dollar ein. SoftBank steuert dazu 30 Milliarden US-Dollar bei.
Diese gewaltige Summe fließt in mehreren Tranchen bis Oktober dieses Jahres. Um die Verpflichtung zu stemmen, greift das Management tief in die Trickkiste der Finanzierung. Ein unbesicherter Kredit über 40 Milliarden US-Dollar sorgt für die nötige Liquidität.
Die extrem kurze Laufzeit von zwölf Monaten werten Marktbeobachter als klares Signal. Die Geldgeber rechnen offenbar fest mit einem OpenAI-Börsengang noch im vierten Quartal.
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Parallel dazu sucht SoftBank nach weiteren Mitteln. Ein zusätzliches Darlehen über zehn Milliarden US-Dollar soll her, besichert mit den eigenen OpenAI-Anteilen. Dieser Margin-Kredit läuft über zwei Jahre und kostet den Konzern knapp acht Prozent Zinsen.
Bonitätswächter warnen, Anleger warten
Die schuldenfinanzierte Strategie ruft die Ratingagenturen auf den Plan. S&P Global Ratings senkte den Ausblick für SoftBank im März auf "negativ". Die Experten befürchten, dass die aggressiven KI-Investitionen die Liquidität und die Kreditqualität des Konzerns belasten.
Ob sich das Risiko auszahlt, zeigen die kommenden Wochen. Am 13. Mai präsentiert die SoftBank Group ihre Jahreszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025. Die Tochtergesellschaft SoftBank Corp. legt bereits zwei Tage früher vor.
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In den ersten neun Monaten verbuchte die Gruppe noch deutliche Zuwächse bei den Investmenterträgen und beim Nettogewinn. Die Aktie legte auf Jahressicht um beachtliche 166 Prozent zu. Sie notiert an der Tokioter Börse mit rund 5.960 Yen aber weiterhin unter ihrem jüngsten Höchststand.
Ein erstes Stimmungsbild liefert bereits der kommende Dienstag. Am 28. April veröffentlicht DigitalBridge seine Quartalszahlen. Die Aktionäre des Infrastruktur-Unternehmens haben der Übernahme durch SoftBank bereits zugestimmt. Diese Daten bieten einen frühen Einblick in die finanzielle Gesundheit des Zukaufs, bevor der Deal offiziell über die Bühne geht.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 32,895 € | 30,79 € | 2,105 € | +6,84% | 24.04./21:57 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| JP3436100006 | 891624 | 39,12 € | 10,63 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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32,895 € | +6,84% | 24.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 39,00 $ | +7,24% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 32,82 € | +6,54% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 32,30 € | +6,06% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 32,565 € | +5,75% | 24.04.26 |
| München | 32,475 € | +5,11% | 24.04.26 |
| Hannover | 32,895 € | +4,25% | 24.04.26 |
| Hamburg | 32,655 € | +3,49% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
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