398 Nettobestellungen in einem Quartal — nein, so weit ist Rocket Lab noch nicht. Aber 28 verkaufte Starts allein in Q1 2026 entsprechen fast dem Gesamtjahr 2025. Das Unternehmen läuft auf Hochtouren, und am 7. Mai legt es erstmals Zahlen vor, die eine fundamental veränderte Firma widerspiegeln.
Kurs springt, Erwartungen steigen
Die Aktie legte am 16. April um fast 13 Prozent auf 82,93 Dollar zu. Auslöser waren zwei Meldungen: die Vorstellung eines neuen Antriebssystems für den Weltraum und der Abschluss der Mynaric-Übernahme. Rocket Lab hat sich damit ein Stück weiter vom reinen Raketenstarter zum integrierten Raumfahrtsystemanbieter entwickelt.
Das Management hat die Messlatte für Q1 selbst hochgelegt. Der Umsatz soll zwischen 185 und 200 Millionen Dollar liegen — rund 57 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die GAAP-Bruttomarge soll 34 bis 36 Prozent erreichen. Ein bereinigter EBITDA-Verlust von 21 bis 27 Millionen Dollar ist eingeplant.
Mynaric und frisches Kapital
Der Q1-Bericht wird der erste sein, der die Mynaric-Akquisition vollständig abbildet. Rocket Lab kaufte den deutschen Anbieter von Laser-Kommunikationsterminals für rund 155 Millionen Dollar — bezahlt mit einem kleinen Baranteil und gut 2,3 Millionen eigenen Aktien.
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Der Deal ist strategisch direkt verknüpft: Mynaric beliefert Rocket Lab für einen Satellitenauftrag der US Space Development Agency im Wert von 1,3 Milliarden Dollar. 36 Satelliten sollen gebaut werden.
Frisches Kapital steht bereit. Rocket Lab schloss am 8. April ein Aktienverkaufsprogramm ab und nahm dabei rund 474 Millionen Dollar brutto ein. Das Geld soll Wachstum finanzieren — inklusive weiterer möglicher Übernahmen.
Auftragsbestand und Neutron
Der Gesamtauftragsbestand liegt inzwischen bei über zwei Milliarden Dollar. Darin enthalten ist ein 190-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium für Hyperschallstarts. Zum Jahresende 2025 betrug der Auftragsbestand 1,85 Milliarden Dollar — ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Das nächste große Kapitel heißt Neutron. Die mittelgroße Trägerrakete soll erstmals im vierten Quartal 2026 abheben. Wesentliche Strukturen und Subsysteme befinden sich in der Qualifizierungsphase.
Der 7. Mai wird zeigen, ob Rocket Lab die eigene Guidance trifft — und ob das Management beim Neutron-Zeitplan Kurs hält. Beides zusammen dürfte die Richtung für den Kurs im zweiten Halbjahr maßgeblich bestimmen.
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