Lucid Group markiert neue Jahrestiefs. Trotz einer milliardenschweren Kapitalspritze und prominenter Partner wie Uber überwiegt bei den Investoren die Skepsis. Die Gründe liegen in einer Mischung aus operativen Pannen und der massiven Verwässerung der Anteile.
Sitzprobleme bremsen Auslieferungen
Im ersten Quartal 2026 fertigte Lucid insgesamt 5.500 Fahrzeuge. Davon erreichten lediglich 3.093 Einheiten ihre Käufer — ein Wert unter den Erwartungen des Marktes.
Verantwortlich für die Diskrepanz war ein 29-tägiger Auslieferungsstopp beim SUV-Modell Gravity. Ein Zulieferer hatte Qualitätsprobleme bei den Sitzen der zweiten Reihe gemeldet. Indes betrachtet das Unternehmen diesen Fehler als behoben.
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Kapitalerhöhung mit Nebenwirkungen
Parallel dazu sicherte sich Lucid rund 1,05 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital. Neben dem saudi-arabischen Staatsfonds PIF beteiligte sich auch Uber an der Finanzierungsrunde. Der Fahrdienstvermittler plant, langfristig mindestens 35.000 Fahrzeuge für seine Robotaxi-Flotte zu beziehen.
Das frische Geld stabilisiert zwar die Bilanz, belastet jedoch den Aktienkurs durch die Ausgabe neuer Papiere. Marktbeobachter verweisen auf den anhaltend hohen Cash-Burn des Herstellers. In Prognosemärkten stieg zuletzt die Wahrscheinlichkeit für eine Insolvenz vor dem Jahr 2027 deutlich an.
Das Management hält trotz der Startschwierigkeiten an seinem Produktionsziel fest. Für das Gesamtjahr 2026 plant Lucid weiterhin mit 25.000 bis 27.000 Fahrzeugen. Details zur finanziellen Lage folgen im Mai mit dem vollständigen Quartalsbericht.
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