Lansdowne Oil & Gas nähert sich dem Ende einer langen Durststrecke. Nach zwei Jahren Handelsaussetzung an der Londoner Börse rückt die geplante Wiederaufnahme in greifbare Nähe. Parallel dazu treibt das Unternehmen einen millionenschweren Rechtsstreit gegen den irischen Staat voran.
Das Comeback-Szenario
Die Rückkehr aufs Parkett soll über ein Reverse Takeover (RTO) erfolgen. Das Management peilt den Abschluss der Transaktion noch für den laufenden April 2026 an. Voraussetzung dafür sind die finale Dokumentation und die Zustimmung der Aktionäre auf einer Generalversammlung.
Bis dahin bleibt der Handel im AIM-Segment ausgesetzt. Erst mit der Veröffentlichung des Zulassungsdokuments wird klar, ob Lansdowne wieder als aktiver Explorer oder als reine Beteiligungsgesellschaft gelistet wird. Die Einstufung als "Cash-Shell" im Jahr 2023 hatte den Handelsstopp ursprünglich ausgelöst.
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Die 100-Millionen-Dollar-Klage
Ein zweiter Schauplatz bestimmt den potenziellen Wert des Unternehmens: das Schiedsverfahren gegen Irland auf Basis des Energiecharta-Vertrags. Lansdowne fordert Entschädigungen von über 100 Millionen US-Dollar. Auslöser war die Entscheidung des irischen Umweltministeriums im Mai 2023, eine Genehmigung für das Barryroe-Feld zu verweigern. Eine US-Anwaltskanzlei führt den Prozess. Die Finanzierung für den Rechtsstreit ist seit Ende 2025 gesichert.
Frisches Kapital für den Endspurt
Um die laufenden Kosten und den RTO-Prozess zu finanzieren, hat Lansdowne im März 2026 weitere Wandelschuldverschreibungen im Wert von 110.000 Pfund ausgegeben. Damit summiert sich das Volumen dieser Papiere auf insgesamt 440.000 Pfund. Das Kapital dient primär als Betriebsmittel für die juristischen Auseinandersetzungen und die administrative Neuausrichtung.
Der Fokus liegt nun auf den kommenden Tagen. Sollte die Dokumentation für das Reverse Takeover fristgerecht fertiggestellt werden, könnte die Aktie noch vor Ende April wieder handelbar sein. Das Schiedsverfahren bleibt indes eine langfristige Wette auf eine Entschädigungszahlung durch den irischen Staat.
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