Exxon Mobil hat eine operative Woche hinter sich, die kaum ruhiger hätte sein können — und doch steckt dahinter eine klare strategische Agenda. Während der Kurs zuletzt unter Druck geriet, laufen im Hintergrund zwei Großprojekte an, die das Geschäft langfristig prägen dürften.
Guyana: 2,3 Milliarden Dollar für ein Schiff
ExxonMobil Guyana kauft das Produktions- und Speicherschiff „ONE GUYANA" von SBM Offshore. Der Kaufpreis liegt bei rund 2,32 Milliarden Dollar. Der Abschluss ist für den 2. Mai 2026 geplant.
Das Schiff ist Teil des Yellowtail-Projekts im Stabroek-Block — einem der ertragreichsten Offshore-Felder Südamerikas. Exxon übernimmt das Schiff früher als ursprünglich geplant. Die Leasingvereinbarung wäre erst im August 2027 ausgelaufen. SBM Offshore bleibt bis 2035 für Betrieb und Wartung zuständig.
Golden Pass: US-LNG geht in Produktion
Zeitgleich hat Exxon gemeinsam mit QatarEnergy die ersten Flüssiggasexporte aus dem Golden Pass-Terminal in Texas verschifft. Das Projekt wechselt damit in die Erlösphase. Das Timing ist günstig: US-Energieexporte erreichten im April 2026 mit 12,9 Millionen Barrel pro Tag einen Rekordwert. Die anhaltende Blockade der Straße von Hormuz treibt den Brent-Preis über 100 Dollar je Barrel. US-LNG-Exporte stiegen im März gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent.
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Quartalszahlen am 1. Mai
Der nächste wichtige Termin ist der 1. Mai 2026. Dann legt Exxon seine Ergebnisse für das erste Quartal vor. Analysten bewerten die Aktie im Konsens mit „Moderate Buy" und einem Kursziel von 161,55 Dollar. BNP Paribas stufte zuletzt auf „Neutral" hoch, Wolfe Research wechselte zu „Peer Perform".
An der Börse notiert die Aktie aktuell bei 126,42 Euro — rund 15 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 149,50 Euro, das Ende März erreicht wurde. Auf Jahressicht liegt das Plus bei gut 32 Prozent. Der RSI von 43 signalisiert weder überkaufte noch überverkaufte Bedingungen.
Einige Analysten sehen die Aktie unter dem fairen Wert. Interne Modelle taxieren den inneren Wert auf rund 164 Dollar. Hinzu kommt eine Quartalsdividende von 1,03 Dollar je Aktie. Das entspricht einer Jahresrendite von etwa 2,8 Prozent.
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Bemerkenswert: Das Short-Interest fiel im April um rund 19 Prozent auf 43 Millionen Aktien. Weniger Leerverkäufer bedeutet weniger Wetten gegen den Kurs — ein Signal, das institutionelle Investoren registrieren dürften. Die Q1-Zahlen am 1. Mai werden zeigen, ob das makroökonomische Rückenwind-Szenario auch in den Büchern ankommt.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 148,91 $ | 150,53 $ | -1,62 $ | -1,08% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US30231G1022 | 852549 | 176,41 $ | 101,19 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
127,06 € | -1,35% | 24.04.26 |
| München | 127,32 € | 0,00% | 24.04.26 |
| Hamburg | 126,42 € | -0,35% | 24.04.26 |
| Hannover | 126,40 € | -0,38% | 24.04.26 |
| Xetra | 126,26 € | -0,77% | 24.04.26 |
| NYSE | 148,91 $ | -1,08% | 24.04.26 |
| AMEX | 148,90 $ | -1,08% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 148,81 $ | -1,14% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 126,88 € | -1,46% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 125,82 € | -1,93% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 126,02 € | -2,10% | 24.04.26 |
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