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Evonik: Kullmann bleibt bis 2030 Vorstandschef




23.04.26 15:50
Börse Global

Evonik: Kullmann bleibt bis 2030 Vorstandschef

Evonik baut sein Pharmageschäft gezielt aus. Rund 80 Millionen Euro fließen in den Ausbau der Biotechnologiekapazitäten am slowakischen Standort Slovenská Ľupča — die zweite Großinvestition dort innerhalb weniger Jahre.


Downstream-Fermentation für komplexe Wirkstoffe

Der Kern der Investition: modernste Downstream-Fermentationstechnologie, die das Auftragsfertigungsgeschäft für pharmazeutische Wirkstoffe stärkt. Die Nachfrage nach komplexen biologischen Inhaltsstoffen steigt weltweit. Evonik will diese Kapazität nutzen, um Pharmakunden mit skalierbarer und nachhaltiger Produktion zu bedienen. Am Standort entstehen rund 50 neue Arbeitsplätze.


„Mit der weiter steigenden Nachfrage nach komplexen pharmazeutischen Inhaltsstoffen werden unsere verbesserten Biotechnologiekapazitäten es uns ermöglichen, Kunden mit zuverlässiger, skalierbarer und nachhaltiger Produktion zu unterstützen", sagte Guido Skudlarek, Leiter der Geschäftseinheit Health Care.

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Parallel: Nanjing und neuer CFO

Einen Tag zuvor weihte Evonik die erweiterte Spezialamin-Produktion in Nanjing ein. Die Anlage läuft vollständig mit Grünstrom und beliefert den asiatischen Markt mit aminbasierten Additiven für Polyurethan- und Epoxidanwendungen. Die Investition bewegt sich im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.


Ebenfalls neu: Michael Rauch übernimmt ab 1. Mai den CFO-Posten. Der Aufsichtsrat wählte ihn einstimmig. Aufsichtsratschef Tönjes betonte Rauchs Erfahrung mit Transformation — ein Signal, dass der Konzern seinen Umbaukurs fortsetzen will. CEO Christian Kullmann bleibt bis 2030, seine formale Vertragsverlängerung steht am 3. Juni auf der Hauptversammlung an.


Aktie erholt sich vom Jahrestief

Der Spezialchemiekonzern erzielte 2025 einen Umsatz von 14,1 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA von 1,9 Milliarden Euro. Die Aktie notiert bei 17,54 Euro — rund 39 Prozent über dem Januar-Tief, aber noch knapp 15 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn hat der Kurs fast 32 Prozent zugelegt. Die Investitionsnachrichten aus der Slowakei und China dürften das Bild eines Konzerns stärken, der nach einer schwierigen Phase wieder in Wachstum investiert.


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