EDP: Strompreise auf 44,2 Euro gefallen




25.04.26 10:45
Börse Global

EDP: Strompreise auf 44,2 Euro gefallen

Rekordfüllstände in den Stauseen und stürmisches Wetter bescheren EDP zum Jahresauftakt eine paradoxe Situation. Während die Erzeugung aus Wind- und Wasserkraft massiv ansteigt, setzen die daraus resultierenden Überkapazitäten die Strompreise auf dem Heimatmarkt unter Druck.


Überangebot belastet die Margen

Eine Serie von Stürmen sorgte im ersten Quartal 2026 für eine überdurchschnittliche Auslastung der Anlagen auf der Iberischen Halbinsel. Die Wasserspeicher erreichten Ende März mit einem Füllstand von rund 94 Prozent einen Zehnjahresrekord. Parallel dazu stieg die gesamte Stromproduktion im Vergleich zum Vorjahr um etwa vier Prozent an.


Die Kehrseite dieser Entwicklung zeigt sich an den Strombörsen in Spanien und Portugal. Die Preise brachen im Schnitt auf 44,2 Euro pro Megawattstunde ein, nachdem sie im Vorjahreszeitraum noch bei über 85 Euro gelegen hatten. Analysten von Barclays erwarten daher für die kommenden Quartalszahlen eine Normalisierung der Ergebnisse, da die positiven Sondereffekte des vergangenen Jahres wegfallen.


Strategischer Fokus auf Netze und Brasilien

Abseits der Wetterkapriolen treibt der Konzern seine langfristige Strategie voran. Neben dem Ausbau der Netzinfrastruktur in Kernmärkten wie Deutschland bleibt die Entwicklung in Brasilien ein zentraler Faktor für die Bilanz. Die Ratingagentur Fitch bestätigte jüngst die Kreditwürdigkeit des Unternehmens, was den Spielraum für geplante Investitionen in die Energiewende sichert.

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Indes festigt der Konzern seine Kundenbasis im Heimatmarkt durch Kooperationen, etwa mit dem Postdienstleister CTT. Solche Partnerschaften könnten die Volatilität im Großhandel durch stabilere Endkundentarife abfedern.


An der Börse schloss die Aktie die Woche bei 4,54 Euro ab. Damit steht seit Jahresbeginn ein sattes Plus von gut 13 Prozent zu Buche.


Auffällig ist der Relative-Stärke-Index (RSI) von 19,6. Dieser Wert deutet auf eine technisch stark überverkaufte Situation hin, obwohl das Papier nur knapp fünf Prozent unter seinem Jahreshoch notiert.

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Klarheit über die finanziellen Auswirkungen der niedrigen Marktpreise wird die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse bringen. Der Termin für den Bericht ist für Mai 2026 angesetzt.


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