Coinbase: Wisconsin klagt nach New York




25.04.26 06:00
Börse Global

Coinbase: Wisconsin klagt nach New York

Zwei Klagen aus zwei US-Bundesstaaten innerhalb von 48 Stunden. Für Coinbase endet die Handelswoche mit juristischem Gegenwind. Der Vorwurf: illegales Glücksspiel über Prognosemärkte.


Der Bundesstaat Wisconsin zieht gegen Coinbase und Partner wie Robinhood vor Gericht. Die Behörden stufen die angebotenen Prognosemärkte als unlizenzierte Glücksspiel-Plattformen ein. Die Unternehmen kassieren laut Klageschrift unrechtmäßig Gebühren für Sportwetten. Nur wenig zuvor reichte New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James eine ähnliche Klage ein. Sie fordert die Abschöpfung aller Gewinne aus diesem Geschäft. Hinzu kommen zivilrechtliche Strafen in dreifacher Höhe.


Streit um die Aufsicht

Coinbase wehrt sich gegen die Vorwürfe. Chefjurist Paul Grewal fordert eine einheitliche Aufsicht durch die US-Derivatebehörde CFTC. Ein Flickenteppich aus staatlichen Einzelklagen widerspreche dem Willen des Kongresses. Acht weitere US-Bundesstaaten führen bereits ähnliche Prozesse. Der Kern des Streits dreht sich um die rechtliche Einstufung der Verträge als Finanzinstrumente oder illegale Wetten. Dieser Konflikt dürfte letztlich vor dem Supreme Court landen.

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An der Börse hinterlassen die Nachrichten Spuren. Die Coinbase-Aktie ging am Freitag bei 169,86 Euro aus dem Handel. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp 16 Prozent.


Die Schwankungsbreite der Papiere bleibt extrem hoch. Der RSI-Indikator notiert aktuell bei 30,6. Das signalisiert charttechnisch einen fast überverkauften Zustand.


Neues Bündnis im Zahlungsverkehr

Abseits der Gerichtssäle meldet das Unternehmen operative Fortschritte. Der Zahlungsdienstleister Nium integriert den Stablecoin USDC über Coinbase in sein globales Netzwerk. Kunden können künftig grenzüberschreitende Zahlungen direkt in der Kryptowährung abwickeln. Das Modell macht Vorab-Einlagen in lokalen Währungen überflüssig.


Am 7. Mai präsentiert Coinbase die Zahlen für das erste Quartal. Nach einem verfehlten Gewinnziel im Vorquartal schaut der Markt genau hin. Das Management peilt bei den Abo- und Service-Umsätzen maximal 630 Millionen US-Dollar an. Ein Erreichen dieses oberen Endes könnte die angespannte Stimmung der Aktionäre lindern.


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