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Blei: Vier-Wochen-Hoch!




16.04.26 06:32
Börse Global

Blei: Vier-Wochen-Hoch!

Blei klettert am Donnerstagmorgen auf den höchsten Stand seit vier Wochen. Ein schwächelnder US-Dollar und diplomatische Signale aus Washington treiben die Kurse des Industriemetalls nach oben. An der London Metal Exchange (LME) notierte die Tonne Blei in der frühen Sitzung bei 1.971,15 US-Dollar.


Dollar-Schwäche stützt die Kurse

Der US-Dollar-Index (DXY) rutschte auf 98,0291 Punkte ab und markierte damit ein Sechs-Wochen-Tief. Da Industriemetalle an der LME in Dollar fakturiert werden, macht eine schwache US-Währung den Rohstoff für Käufer aus anderen Währungsräumen attraktiver. Parallel dazu sorgt die Entspannung im Iran-Konflikt für eine höhere Risikobereitschaft am Markt. US-Präsident Donald Trump deutete an, die regionale Krise sei nahezu beigelegt. Dieses „Risk-on“-Umfeld lenkt Kapital zurück in industrielle Rohstoffe.


China liefert zusätzliche Impulse für den Sektor. Die Zentralbank (PBOC) erhöhte den Hebel für Auslandskredite ausländischer Banken von 0,5 auf 1,5. Dieser Schritt soll die industrielle Nachfrage und den Handel stützen. Indes droht von der Kostenseite neuer Druck auf die Preise. US-Finanzminister Scott Bessent bestätigte, dass Sanktionsausnahmen für Öl aus Russland und dem Iran zum 19. April auslaufen. Höhere Energiekosten könnten die Produktion in den Schmelzhütten verteuern und so eine Preisuntergrenze für Blei und Zink einziehen.

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Lagerbestände sinken kontinuierlich

Die physische Verfügbarkeit an der LME nimmt derweil leicht ab. Die Lagerbestände sanken zuletzt um 875 Tonnen auf insgesamt 275.975 Tonnen. Seit Anfang April ist damit ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten. Das deutet auf eine langsame Verknappung des Sekundärangebots hin.


Innerhalb des Sektors zeigt Blei eine stabile Entwicklung, während andere Metalle deutlich stärker schwanken:
* Zinn: +4,29 %
* Aluminium: +1,01 %
* Blei/Zink: +0,15 %
* Nickel: -0,04 %


Technisch betrachtet notiert Blei aktuell über seinem 50-Tage-Durchschnitt. Die Marke von 1.971,15 Dollar fungiert nun als unmittelbarer Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Niveau könnte den Weg in Richtung der psychologisch wichtigen 2.000-Dollar-Marke ebnen.


Spekulanten decken derzeit verstärkt Short-Positionen ein. Sie setzen auf die saisonal steigende Nachfrage nach Autobatterien im zweiten Quartal. Hält die Unterstützung bei 1.968,15 Dollar, bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt. Der nächste Impuls für den Handel wird mit der Eröffnung der europäischen Warenbörsen erwartet.


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