Airbus A350F: Jungfernflug September oder Oktober




25.04.26 01:03
Börse Global

Airbus A350F: Jungfernflug September oder Oktober

Airbus hat den letzten großen Meilenstein vor dem Erstflug seines neuen Frachters erreicht. Das größte Hauptdeck-Frachttor der Luftfahrtindustrie ist in Toulouse angekommen. Damit fehlt dem A350F-Prototyp nur noch ein entscheidender Integrationsschritt.


Erstflug für Herbst geplant

Das Bauteil stammt aus dem spanischen Illescas. Jetzt bauen Techniker das Tor in den Rumpf des ersten Testflugzeugs ein. Chefingenieur Joel Rocker rechnet mit rund einem Monat Arbeit. Er nennt die Lieferung einen Wendepunkt. Das letzte große Hardware-Element ist nun an seinem Platz.


Verlaufen die anschließenden Sicherheitstests nach Plan, hebt der Frachter im Frühherbst ab. Als Ausweichtermin gilt der Oktober. Airbus baut zwei Testmaschinen für die Zertifizierung. Die Markteinführung peilt der Konzern für Ende 2027 an.


Die Zulassungsbehörden in Europa und den USA prüfen bereits erste Dokumente. Etwa ein Drittel der nötigen Papiere hat Airbus eingereicht. Bis zum Erstflug soll die Hälfte vorliegen.

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Angriff auf Boeings Frachtmonopol

Der A350F soll eine neue Generation von Frachtflugzeugen einläuten. Die Maschine besteht zu über 70 Prozent aus modernen Materialien. Dadurch wiegt sie deutlich weniger als Konkurrenzmodelle. Parallel dazu verspricht Airbus einen um ein Fünftel geringeren Treibstoffverbrauch.


Hinzu kommt ein klarer Umweltfokus. Der Frachter erfüllt die strengen CO2-Standards für das kommende Jahr. Zum Start fliegt die Maschine mit bis zu 50 Prozent nachhaltigem Flugkraftstoff. Bis 2030 plant Airbus den vollständigen Betrieb mit diesen alternativen Kraftstoffen.


Das 4,3 Meter hohe Frachttor erfüllt einen speziellen Zweck. Es bietet genug Platz für extrem große Triebwerke. Diese Eigenschaft wird immer wichtiger. Schließlich verschwindet die über die Nase beladbare Boeing-Konkurrenz allmählich vom Markt. Der neue Airbus-Frachter fasst eine Nutzlast von 111 Tonnen.


Auftragsbücher und Aktienkurs

Bisher sammelte das Programm gut hundert Bestellungen ein. Damit setzt Airbus den US-Rivalen Boeing unter Druck. An der Börse spiegelt sich dieser operative Fortschritt aktuell kaum wider. Die Airbus-Aktie notiert bei 41,20 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Minus von knapp 16 Prozent.

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Ein extrem niedriger RSI-Wert von 10,9 signalisiert eine stark überverkaufte Situation. Der Abstand zur langfristigen Durchschnittslinie beträgt fast 13 Prozent. Kein Wunder, dass Anleger nervös reagieren.


Am Dienstag, den 28. April, präsentiert Airbus die Zahlen für das erste Quartal. Dann wird das Management erklären, ob der allgemeine Produktionshochlauf mit den Prognosen Schritt hält.


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