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Einem Bericht der Prior Börse zufolge, ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover gegen Vorstandsmitglieder des Hamelner Softwarehauses mb Software (WKN 658320) wegen Verdachts auf Untreue.
Die Behörde würden zudem prüfen, ob Vorstände Insiderhandel betrieben hätten. Am Mittwoch habe man erfahren, dass die Behörde besonders drei ad-hoc-Meldungen unter die Lupe nehme- eine aus dem Sommer 1999 und zwei aus dem Sommer 2000. Inhalt der womöglich gefälschten Meldungen sollen angeblich Geschäftsabschlüsse bzw. Aufträge sein. Dies habe die Staatsanwaltschaft aber noch nicht bestätigen wollen.
Fest stehe soviel, dass am 20.06. die Geschäftsräume sowie Privatwohnungen von Vorständen durchsucht worden seien. Vorausgegangen sei ein anonymes Schreiben, das gleichzeitig an die Staatsanwaltschaft Frankfurt, das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel und die Börsenaufsicht versendet worden sei. Laut Staatsanwaltschaft handele es sich bei dem Anzeigenerstatter um einen Insider, da er über Informationen verfüge, die Außenstehende nicht haben könnten.
Die von Vorstandschef Bernhard Mursch geäußerte Vermutung, es handele sich dabei um seinen ehemaligen Finanzvorstand Dr. Christoph Hiller, hätte die Staatsanwaltschaft bislang nicht erkennen können.
Dass mb-Chef Mursch beim Verfassen von ad-hoc-Mitteilungen nicht zimperlich gewesen sei, könne man anhand eines Beispiels vom 25.8.1999 erkennen. Damals habe dieser über ein „zusätzliches Marktpotenzial von 120 Millionen DM“ orakelt. Dabei hätten die Norddeutschen lediglich eine Softwarebude mit fünf Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von 1,6 Millionen DM übernommen.
Die Behörde würden zudem prüfen, ob Vorstände Insiderhandel betrieben hätten. Am Mittwoch habe man erfahren, dass die Behörde besonders drei ad-hoc-Meldungen unter die Lupe nehme- eine aus dem Sommer 1999 und zwei aus dem Sommer 2000. Inhalt der womöglich gefälschten Meldungen sollen angeblich Geschäftsabschlüsse bzw. Aufträge sein. Dies habe die Staatsanwaltschaft aber noch nicht bestätigen wollen.
Die von Vorstandschef Bernhard Mursch geäußerte Vermutung, es handele sich dabei um seinen ehemaligen Finanzvorstand Dr. Christoph Hiller, hätte die Staatsanwaltschaft bislang nicht erkennen können.
Dass mb-Chef Mursch beim Verfassen von ad-hoc-Mitteilungen nicht zimperlich gewesen sei, könne man anhand eines Beispiels vom 25.8.1999 erkennen. Damals habe dieser über ein „zusätzliches Marktpotenzial von 120 Millionen DM“ orakelt. Dabei hätten die Norddeutschen lediglich eine Softwarebude mit fünf Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von 1,6 Millionen DM übernommen.
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