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Das Kapitel Yukos, das schon seit mehreren Wochen nicht nur die Aktionäre in Moskau beschäftigt, ist um eine weitere Überraschung reicher, so die Analysten von "finanzen.net".
Überraschend sei der Förderbetrieb des ehemaligen Ölmultis für etwa sieben Milliarden Euro an den bis dahin völlig unbekannten Bieter Baikalfinansgrup (Baikalfinanzgruppe) versteigert worden. Der einstmals größte russische Ölkonzern sei somit praktisch zerschlagen worden. Gazprom, die als Favorit in der Bieterschlacht gegolten hätten, hätten mit leeren Händen dagestanden.
Das Schicksal des Konzerns sei damit endgültig besiegelt: Yukos sei, nach der Übernahme des Konkurrenten Sibneft, die im vergangenen Jahr stattgefunden habe, der viertgrößte private Ölkonzern der Welt und der größte in Russland. Die Gesellschaft sei am 15. April 1993 per Regierungsdekret im Zuge der Privatisierung staatlicher Ölfirmen der ehemaligen Sowjetunion gegründet worden.
Das Unternehmen habe noch vor wenigen Wochen rund 100.000 Mitarbeiter beschäftigt und nach eigenen Angaben mit 18,4 Milliarden Barrel über die größten nachgewiesenen Erdölreserven aller Erdölgesellschaften verfügt. Die tägliche Fördermenge habe mehr als zwei Millionen Barrel betragen und sei damit höher gewesen als im gesamten Staat Kuwait.
Überraschend sei der Förderbetrieb des ehemaligen Ölmultis für etwa sieben Milliarden Euro an den bis dahin völlig unbekannten Bieter Baikalfinansgrup (Baikalfinanzgruppe) versteigert worden. Der einstmals größte russische Ölkonzern sei somit praktisch zerschlagen worden. Gazprom, die als Favorit in der Bieterschlacht gegolten hätten, hätten mit leeren Händen dagestanden.
Das Schicksal des Konzerns sei damit endgültig besiegelt: Yukos sei, nach der Übernahme des Konkurrenten Sibneft, die im vergangenen Jahr stattgefunden habe, der viertgrößte private Ölkonzern der Welt und der größte in Russland. Die Gesellschaft sei am 15. April 1993 per Regierungsdekret im Zuge der Privatisierung staatlicher Ölfirmen der ehemaligen Sowjetunion gegründet worden.
Das Unternehmen habe noch vor wenigen Wochen rund 100.000 Mitarbeiter beschäftigt und nach eigenen Angaben mit 18,4 Milliarden Barrel über die größten nachgewiesenen Erdölreserven aller Erdölgesellschaften verfügt. Die tägliche Fördermenge habe mehr als zwei Millionen Barrel betragen und sei damit höher gewesen als im gesamten Staat Kuwait.
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