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Drei Gewerkschaften werfen dem Online-Lebensmittelhändler Webvan (WKN 928271) vor, die Organisierung der Mitarbeiter zu behindern, so die Experten von „de.internet“.
In einem Schreiben an die Regierungskommission für Arbeitnehmerfragen National Labour Relations Board, würden die United Food Commercial Workers Locals 120 und 870 und Teamsters Local 70 Webvan anklagen, das Recht der Angestellten auf freie Meinungsäußerung und Organisation zu beschneiden. Ein Unternehmenssprecher habe empört auf die Anschuldigungen reagiert. Versuche, Fahrer und Lagerhausarbeiter von Webvan zu organisieren, seien bisher fehlgeschlagen, außerdem wollten Gewerkschaften die Arbeiter gegen das Unternehmen aufwiegeln. "Die Gewerkschaften benutzen die Presse, um eine Atmosphäre des Misstrauens zu schaffen", so Webvan Sprecher Bud Grebey.
Auch Mitarbeiter bei Internet Unternehmen wie Amazon.com und Etown.com hätten Versuche gestartet, sich gewerkschaftlich zu organisieren. In der vergangenen Woche habe der E-Tailer Amazon die Entlassung von Kundenberatern angekündigt, die der Gewerkschaft beitreten wollten, und habe den Schritt mit generellen Einsparungsmaßnahmen begründet. Bei Etown, einem Online Elektronikhändler, seien 13 von 36 Kundenberatern entlassen worden, die aktiv an Versuchen teilgenommen hatten, Mitarbeiter zu organisieren. Im Fall von Webvan würden Arbeitervertreter dem Unternehmen konkret vorwerfen, Angestellte daran zu hindern, im Betrieb ihre Belange zu diskutieren, die Unterstützung der Gewerkschaft zu suchen oder Mail-Server der Firma für die Verbreitung von gewerkschaftlichen Informationen zu benutzen. Rich Hedges, Sprecher der UFCW, habe gesagt, seine Organisation und Teamsters hätten bei dem NLRB offiziell Beschwerde eingereicht.
Der angeschlagene Online-Lebensmittelhändler sei nicht in der Gewinnzone und habe kürzlich bekannt gegeben, schon im Herbst diesen Jahres könnten dem Unternehmen die liquiden Mittel ausgehen. Wie bei den meisten Dot-coms, so hätten auch die Aktien von Webvan im vergangenen Jahr 95 Prozent ihres Wertes im Vergleich zum Vorjahr eingebüßt. Bei einem Wert von 47 Cents das Stück sei dem Retailer die Streichung aus der Nasdaq angekündigt worden, wenn die Aktien nicht innerhalb der nächsten drei Monate auf über einen Dollar klettern würde. Hedges habe gesagt, die Gewerkschaft sei nicht daran interessiert, dem Unternehmen zu schaden, "wir wollen lediglich den Angestellten in dieser Situation helfen."
In einem Schreiben an die Regierungskommission für Arbeitnehmerfragen National Labour Relations Board, würden die United Food Commercial Workers Locals 120 und 870 und Teamsters Local 70 Webvan anklagen, das Recht der Angestellten auf freie Meinungsäußerung und Organisation zu beschneiden. Ein Unternehmenssprecher habe empört auf die Anschuldigungen reagiert. Versuche, Fahrer und Lagerhausarbeiter von Webvan zu organisieren, seien bisher fehlgeschlagen, außerdem wollten Gewerkschaften die Arbeiter gegen das Unternehmen aufwiegeln. "Die Gewerkschaften benutzen die Presse, um eine Atmosphäre des Misstrauens zu schaffen", so Webvan Sprecher Bud Grebey.
Auch Mitarbeiter bei Internet Unternehmen wie Amazon.com und Etown.com hätten Versuche gestartet, sich gewerkschaftlich zu organisieren. In der vergangenen Woche habe der E-Tailer Amazon die Entlassung von Kundenberatern angekündigt, die der Gewerkschaft beitreten wollten, und habe den Schritt mit generellen Einsparungsmaßnahmen begründet. Bei Etown, einem Online Elektronikhändler, seien 13 von 36 Kundenberatern entlassen worden, die aktiv an Versuchen teilgenommen hatten, Mitarbeiter zu organisieren. Im Fall von Webvan würden Arbeitervertreter dem Unternehmen konkret vorwerfen, Angestellte daran zu hindern, im Betrieb ihre Belange zu diskutieren, die Unterstützung der Gewerkschaft zu suchen oder Mail-Server der Firma für die Verbreitung von gewerkschaftlichen Informationen zu benutzen. Rich Hedges, Sprecher der UFCW, habe gesagt, seine Organisation und Teamsters hätten bei dem NLRB offiziell Beschwerde eingereicht.
Der angeschlagene Online-Lebensmittelhändler sei nicht in der Gewinnzone und habe kürzlich bekannt gegeben, schon im Herbst diesen Jahres könnten dem Unternehmen die liquiden Mittel ausgehen. Wie bei den meisten Dot-coms, so hätten auch die Aktien von Webvan im vergangenen Jahr 95 Prozent ihres Wertes im Vergleich zum Vorjahr eingebüßt. Bei einem Wert von 47 Cents das Stück sei dem Retailer die Streichung aus der Nasdaq angekündigt worden, wenn die Aktien nicht innerhalb der nächsten drei Monate auf über einen Dollar klettern würde. Hedges habe gesagt, die Gewerkschaft sei nicht daran interessiert, dem Unternehmen zu schaden, "wir wollen lediglich den Angestellten in dieser Situation helfen."








