Der 3D-Druck-Spezialist Voxeljet steht vor einem radikalen finanziellen Neustart – auf Kosten seiner Aktionäre. Das Münchner Amtsgericht hat den Restrukturierungsplan nach dem StaRUG-Verfahren bestätigt. Die Entscheidung markiert das Ende eines langen Sanierungsprozesses und hat drastische Folgen.
Kapitalschnitt: Aktionäre gehen leer aus
Der bestätigte Plan sieht eine komplette Entwertung der bestehenden Aktien vor:
- Das Stammkapital wird auf null reduziert
- Bestandsinvestoren erhalten keine Entschädigung
- Hauptgläubiger Anzu übernimmt das Unternehmen durch Kapitalerhöhung
Gleichzeitig kommt frisches Geld ins Unternehmen:
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Voxeljet?
- Anzu stellt 2,5 Millionen Euro neues Eigenkapital berein
- Schulden in Höhe von 3,5 Millionen Euro werden erlassen
- Zinssätze sinken ab 2026 auf 3%, bis dahin gibt es Zahlungsaufschub
- Kreditlaufzeiten verlängern sich bis 2031
Absturz auf Nominalniveau
Die Börse hat die Entwicklung längst eingepreist:
- Seit Jahresbeginn verlor die Aktie 99,7% an Wert
- Der Kurs bewegt sich nur noch im Cent-Bereich
- Das 52-Wochen-Hoch liegt in weiter Ferne
Was bedeutet das für den 3D-Druck-Sektor? Der Fall zeigt: Bei existenziellen Krisen setzen Gerichte die Interessen der Gläubiger durch – oft auf Kosten der Aktionäre. Für Voxeljet soll der harte Schnitt nun Stabilität bringen. Doch die alten Investoren stehen mit leeren Händen da.
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