Das Münchner Gericht bestätigte den StaRUG-Restrukturierungsplan von Voxeljet - ein entscheidender Schritt für das angeschlagene Unternehmen. Der am 3. Juli 2025 gerichtlich abgesegnete Plan folgt auf die gescheiterte Übernahme durch Anzu Partners im April, die von den Aktionären abgelehnt wurde.
Schuldenerlass und Kapitalspritze
Kern des Sanierungskonzepts ist ein massiver Schuldenschnitt:
- Anzu Partners als Hauptgläubiger erlässt insgesamt 3,5 Millionen Euro
- Gestaffelte Tilgung: 0,5 Mio. Euro 2025, je 1,5 Mio. Euro 2026 und 2027
- Zusätzliche Eigenkapitalspritze von 2,5 Millionen Euro durch Anzu
Radikaler Neustart für Aktionäre
Die bestehenden Aktien werden komplett gelöscht - aktuellen Investoren bleibt nichts. Anzu Partners übernimmt durch eine Kapitalerhöhung die alleinige Kontrolle. Gleichzeitig entlastet den 3D-Druck-Spezialisten:
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- Zinszahlungsmoratorium bis Mitte 2026
- Danach reduzierter Zinssatz von nur noch 3 Prozent
- Laufzeitverlängerung der Kredite bis mindestens 2031
Fokus auf industrielle Nischen
Mit dem neuen Finanzgerüst will sich Voxeljet auf profitable Kerngeschäfte konzentrieren:
- Automobil-Prototypenbau
- Luftfahrt-Werkzeuge
- Industrieller Sandguss
Dabei setzt das Unternehmen auf seine Großformat-Drucker wie das VX4000-Modell. Die Jahresabschlüsse 2024 werden erst nach Abschluss der Restrukturierung im August veröffentlicht.
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