Vodafone leidet am Microsoft-Syndrom




28.07.03 13:51
BoersenMan.de

Vodafone (ISIN GB0007192106 / WKN 875999), Mobilfunkanbieter mit Sitz in Großbritannien, ist groß, sehr groß sogar, so die Experten von "BoersenMan.de".

123 Millionen Kunden habe der Konzern weltweit. In vielen Ländern sei das Unternehmen Marktführer. In Deutschland kämpfe Vodafone mit der Telekom. Hier würden über 23 Millionen Menschen mit Vodafone telefonieren. Nun liefere das Unternehmen Zahlen: Schon wieder 2,5 Millionen Kunden mehr. Umsatz liege bei plus 10 Prozent. Das Ertragsziel sei bestätigt. Die Frage stelle sich, ob das immer so weitergehen könne. Die Briten würden den Investoren in aller Welt noch immer die "Wachstumsstory" Mobiltelefonie erzählen. Doch in Wahrheit würden sie daran arbeiten, das Erreichte zu sichern.

Sie würden den Handy-Riesen Nokia unter Druck setzen, Telefone zu bauen, die nur mit Vodafone funktionieren würden - damit die Kunden nicht mehr wechseln könnten. In den USA würden sie die Mehrheit am Konkurrenten Verizon Wirleless anstreben. Damit auch dieser Markt ein Vodafone-Markt werde. Sogar die deutsche Bundesliga wollten die Briten schon zur Vodafone-Liga machen, als Generalsponsor. Da aber sei der FC Bayern, den die Deutsche Telekom sponsore. Kein Zweifel: Vodafone leide am Microsoft-Syndrom.

So lange ein Unternehmen wie Microsoft werden wolle, sei Spannung in der Aktie. Das Microsoft-Syndrom beflügle. Sei das Ziel aber erreicht, werde die Aktie schnell langweilig. Es sei wie beim Reichwerden: Der Traum davon beflügle. Wer aber alles habe, der langweile sich oftmals gewaltig.







 
 
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