Die Aktie von Sportsman's Warehouse gerät unter Druck – doch der Outdoor-Ausrüster zeigt sich widerstandsfähiger als viele andere Titel. Während die US-Börsen am Freitag unter einer schwachen Arbeitsmarktstatistik und neuen Zöllen ächzten, hält das Unternehmen an seiner Jahresprognose fest. Doch wie lange kann der Aufwärtstrend angesichts sinkender Waffennachfrage und zunehmender Handelsbarrieren noch anhalten?
Makro-Stürme setzen Aktie unter Druck
Am Freitag verlor die Aktie über 4% – ein direkter Reflex auf die doppelte Belastung durch enttäuschende Arbeitsmarktdaten und neue Handelsbarrieren. Die US-Wirtschaft schuf im Juli nur 73.000 neue Jobs, deutlich weniger als erwartet. Gleichzeitig verhängte die Regierung neue Zölle von bis zu 41% auf Importe aus 92 Ländern. Für einen Händler wie Sportsman's Warehouse, der stark von der Kaufkraft der Mittelschicht abhängt, sind das keine guten Nachrichten.
Doch trotz der jüngsten Rücksetzer zeigt sich das Jahr 2025 bisher erstaunlich robust: Seit Jahresanfang legte die Aktie über 25% zu, auch wenn sie noch deutlich unter dem Juni-Hoch von 4,16 Dollar notiert. Die Volatilität bleibt hoch – allein im letzten Jahr gab es 79 Bewegung von über 5%. Für Anleger heißt das: Nerven bewahren.
Institutionelle Anleger setzen auf die Jagd
Die großen Investoren scheinen dem Unternehmen weiterhin zu vertrauen. GSA Capital erhöhte seine Position im ersten Quartal um satte 153%, während andere wie Walleye Capital und Renaissance Technologies neue Positionen aufbauten. Insgesamt halten institutionelle Anleger über 83% der Anteile – ein starkes Votum für das Geschäftsmodell.
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Doch die Branche kämpft mit Herausforderungen: Die Nachfrage nach Schusswaffen in den USA sinkt seit fünf Jahren kontinuierlich. Im Juli gingen die FBI-Hintergrundchecks für Waffenkäufe zwar leicht zum Vormonat hoch, aber im Jahresvergleich zeigt die Kurve weiter nach unten. Für einen Händler, der stark im Jagd- und Schießsportsegment verankert ist, ein potenzielles Problem.
Leichte Erholung – aber die Margen bleiben dünn
Im ersten Quartal konnte Sportsman's Warehouse immerhin einen leichten Umsatzanstieg von 2% auf 249 Millionen Dollar vermelden. Erstmals seit vier Jahren wuchsen auch die vergleichbaren Ladenverkäufe. Doch die Bilanz zeigt weiter rote Zahlen: Die Nettomarge liegt bei minus 3%, die Eigenkapitalrendite sogar bei minus 7,65%.
Die Führung hält an ihrer Jahresprognose fest und erwartet einen Umsatz zwischen minus 1% und plus 3,5%. Das operative Ergebnis (EBITDA) soll zwischen 33 und 45 Millionen Dollar liegen. Die Strategie: strikte Kostenkontrolle und fokussiertes Bestandsmanagement. Ob das reicht, um gegen die makroökonomischen Gegenwinde zu bestehen? Die nächsten Quartalszahlen werden es zeigen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,32 € | 1,34 € | -0,02 € | -1,49% | 17.04./07:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US84920Y1064 | A112GA | 3,60 € | 0,96 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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1,32 € | -1,49% | 15.04.26 |
| München | 1,33 € | +1,53% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 1,33 € | +0,76% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 1,30 € | 0,00% | 16.04.26 |
| AMEX | 1,54 $ | 0,00% | 16.04.26 |
| NYSE | 1,555 $ | -1,89% | 16.04.26 |
| Nasdaq | 1,55 $ | -1,90% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 1,29 € | -2,27% | 16.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 29 | Sportsmans Warehouse - Eine . | 22.01.23 |








