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Wie die Experten von Murphy & Spitz Umwelt Consult berichten, verdichten sich die Wolken über der Solar-Fabrik AG (WKN 661471), so die Experten von Murphy&Spitz Umwelt Consult.
Das enttäuschende Halbjahresergebnis zeige die operativen Probleme beim Freiburger Solarmodulhersteller. Auch nach dem Börsengang bleibe die Gesellschaft abhängig von den Darlehen des Managements.
Die Solar-Fabrik habe zum Halbjahr von Umsatzerlösen von 10,4 Mio. Euro bei einem Fehlbetrag von 2,79 Mio. Euro berichtet. Für das Gesamtjahr 2002 würden die Experten nun mit Umsatzerlösen von knapp 25 Mio. Euro und einem Fehlbetrag von 3 Mio. Euro rechnen. Entscheidend für die Zukunft der Gesellschaft würden zwei Faktoren sein: Die Wettbewerbsfähigkeit mit günstigeren Solarmodulen und ob die Darlehensgeber Georg Salvamoser, zugleich Vorstand, und Alfred Ritter, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender, ihr Sonderkündigungsrecht der Millionendarlehen zögen. Da die Gesellschaft mittelfristig kaum operative Cash-Überschüsse erzielen dürfte, könnte aus diesem Mittelabfluss eine ernsthafte Existenzkrise erwachsen.
Den Aktionären der Solar-Fabrik dürfte mit dem Börsengang kein dauerhafter Gefallen getan worden sein: Vorbereitung und Durchführung des Börsengangs hätten mindestens 2,5 Mio. Euro direkte Kosten verursacht. Dies entspreche über 20% des Börsengang-Erlöses von rund 12 Mio. Euro. Während die Solar-Fabrik selbst den Börsengang als "aufsehenserregenden Erfolg" betrachte, sei die Zukunft der Gesellschaft nur drei Monate nach dem Börsengang ungewiss.
Das enttäuschende Halbjahresergebnis zeige die operativen Probleme beim Freiburger Solarmodulhersteller. Auch nach dem Börsengang bleibe die Gesellschaft abhängig von den Darlehen des Managements.
Die Solar-Fabrik habe zum Halbjahr von Umsatzerlösen von 10,4 Mio. Euro bei einem Fehlbetrag von 2,79 Mio. Euro berichtet. Für das Gesamtjahr 2002 würden die Experten nun mit Umsatzerlösen von knapp 25 Mio. Euro und einem Fehlbetrag von 3 Mio. Euro rechnen. Entscheidend für die Zukunft der Gesellschaft würden zwei Faktoren sein: Die Wettbewerbsfähigkeit mit günstigeren Solarmodulen und ob die Darlehensgeber Georg Salvamoser, zugleich Vorstand, und Alfred Ritter, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender, ihr Sonderkündigungsrecht der Millionendarlehen zögen. Da die Gesellschaft mittelfristig kaum operative Cash-Überschüsse erzielen dürfte, könnte aus diesem Mittelabfluss eine ernsthafte Existenzkrise erwachsen.
Den Aktionären der Solar-Fabrik dürfte mit dem Börsengang kein dauerhafter Gefallen getan worden sein: Vorbereitung und Durchführung des Börsengangs hätten mindestens 2,5 Mio. Euro direkte Kosten verursacht. Dies entspreche über 20% des Börsengang-Erlöses von rund 12 Mio. Euro. Während die Solar-Fabrik selbst den Börsengang als "aufsehenserregenden Erfolg" betrachte, sei die Zukunft der Gesellschaft nur drei Monate nach dem Börsengang ungewiss.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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