Ryobi stemmt sich gegen die globale Konjunkturabkühlung. Während das Kerngeschäft mit Druckguss-Komponenten für die Autoindustrie regional schwankt, sorgt der Verkauf von Überkreuzbeteiligungen für einen stabilen Ausblick beim Nettogewinn. Der japanische Konzern setzt verstärkt auf Effizienz, um die Profitabilität trotz sinkender Umsätze in Übersee zu sichern.
Fokus auf Leichtbau und E-Mobilität
Die Sparte Druckguss bleibt der wichtigste Pfeiler des Unternehmens. Für das laufende Geschäftsjahr bis Dezember 2026 zeichnet sich jedoch eine geografische Kluft ab. In Japan rechnet das Management dank neuer Produkte mit steigenden Erlösen. Parallel dazu dürften die Umsätze im Auslandsgeschäft sinken.
Trotz dieser Schwäche in Übersee erwartet Ryobi für das Gesamtsegment einen Gewinnanstieg. Getragen wird diese Entwicklung durch die anhaltende Nachfrage nach Leichtbaukomponenten für Elektrofahrzeuge, wie etwa Zylinderblöcke und Getriebegehäuse. Die Fähigkeit, das Gewicht von Bauteilen zu reduzieren, bleibt in der Automobilbranche ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
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Hardware-Wachstum und Sondereffekte
Erfreulicher stellt sich die Lage im Bereich Baubeschläge dar. Hier prognostiziert Ryobi sowohl im Inland als auch international wachsende Umsätze und steigende Segmentgewinne. Die operative Entwicklung wird jedoch von Währungseffekten überlagert. Ein Rückgang bei Wechselkursgewinnen und staatlichen Subventionen belastet das ordentliche Ergebnis.
Indes soll der Nettogewinn steigen. Ursächlich hierfür ist die laufende Veräußerung von Kreuzbeteiligungen, die frisches Kapital freisetzt. Diese Maßnahme ist Teil einer breiteren Strategie, die Kapitalkosten zu senken und die Attraktivität für Investoren zu erhöhen.
Ryobi hat in den vergangenen fünf Jahren das durchschnittliche Wachstum der Maschinenbaubranche übertroffen. Die Strategie zielt nun verstärkt darauf ab, die Produktivität durch strikte Kostensenkungen weiter zu steigern. Die Produktionszahlen der globalen Automobilindustrie bleiben in den kommenden Monaten der wichtigste Taktgeber für die Aktie.
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