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Der Pharmakonzern Roche (WKN 851311) steigerte den Gesamt-Umsatz im ersten Quartal um 5% Prozent auf 7,4 Mrd. Schweizer Franken, so die Wertpapierexperten von "Investor-Village".
Im Kerngeschäft Pharma habe sich der Umsatz ebenfalls um 5% auf 4,7 Mrd. Schweizer Franken erhöht. Wesentliche Umsatzträger im Vergleich zum Vorjahresquartal seien insbesondere die Krebsmedikamente MabThera (+50% auf 526 Mio. Schweizer Franken), Herceptin (+31,1% auf 223 Mio. Schweizer Franken) und Xeloda (+30% auf 104 Mio. Schweizer Franken). Das Kerngeschäft habe einen Anteil von etwa zwei Dritteln am Konzernumsatz.
Es müsse berücksichtigt werden, dass die Umsätze rezeptpflichtiger Medikamente im Vorjahresquartal außerordentlich schwach gewesen seien. Einige Medikamente von Roche und Genentech seien auch im ersten Quartal 2002 hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dazu zähle beispielsweise das umsatzstarke Aknemittel Roakkutane, dessen Umsätze in diesem Quartal um 12,5% auf 315 Mio. Mrd. Schweizer Franken zurückgegangen seien. Zu diesem Mittel würden in diesem Jahr Nachahmerprodukte, sogenannte Generika, erwartet. Dies dürfte sich in einem weiteren Umsatzrückgang niederschlagen.
Der Bereich Diagnostik (Q1: +9% auf 1,8 Mrd. Schweizer Franken) bleibe auch in diesem Quartal sehr wachstumsstark. Sorgen bereite hingegen der Bereich Vitamine & Feinchemikalien (Q1: -3% auf 862 Mio. Schweizer Franken). Für diese Sparten würden die Schweizer nach strategischen Alternativen außerhalb des Pharmakonzerns suchen.
Die 10 umsatzstärksten Medikamente von Roche seien um 14,7% gestiegen und hätten in diesem Quartal 55% zum Gesamtumsatz beigetragen. Genentech habe das Pharmawachstum von Roche angetrieben. Das Tochterunternehmen habe gegenüber dem Vorjahresquartal ein Umsatzwachstum von 25% auf 780 Mio. Schweizer Franken verzeichnet. Ohne die Genentech-Produkte wären die Pharmazeutika von Roche lediglich um 3% gewachsen.
Roche habe die amerikanische High-Tech-Bioschmiede bereits 1990 gekauft. Genentech sei ein führendes Biotechnologieunternehmen, das Pharmazeutika für wichtige und bislang nicht abgedeckte Bedürfnisse in der Humanmedizin erforsche. Schwerpunkte seien die Bereiche Onkologie (Geschwülste), Kardiologie (Herz-/Gefäßerkrankungen) und Immunsystemerkrankungen.
Roche erhoffe sich mit der kürzlichen Übernahme der japanischen Chugai eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie bei Genentech. Mit dem Japan-Engagement würden sich große Absatzmöglichkeiten für Roche eröffnen. Japan sei der drittgrößten Pharmamarkt der Welt.
Für das laufende Geschäftsjahr rechne Roche mit einem Umsatzplus im mittleren bis hohen einstelligen Bereich. Beim Betriebsgewinn erwarte der Pharmakonzern eine leichte Margenverbesserung. Trotz der eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenreduktion sei kurz- und mittelfristig keine entscheidende Verbesserung der Gewinnmarge zu erwarten. Ein Grund liege in den länger werdenden Entwicklungszeiten für immer komplexere Medikamente. Somit werde das für die Forschung und Entwicklung benötigte Kapital länger gebunden. Der zunehmende Preisdruck durch Generikahersteller belaste die Gewinne ebenfalls.
Andererseits könnte das große Innovationspotential von Roche in diesem Jahr für die eine oder andere Überraschung sorgen. Unterstützung könnten die Schweizer von der FDA (Federal Drug Administration) bekommen. Einige Roche-Produkte hätten im letzten Jahr keine Zulassung bekommen, darunter das neuartige Mittel Pegasys gegen Hepatitis C. Roche habe schon Anfang 2000 die Zulassung beantragt. Mitte dieses Jahres könnte es nun mit der Marktfreigabe klappen.
Im Kerngeschäft Pharma habe sich der Umsatz ebenfalls um 5% auf 4,7 Mrd. Schweizer Franken erhöht. Wesentliche Umsatzträger im Vergleich zum Vorjahresquartal seien insbesondere die Krebsmedikamente MabThera (+50% auf 526 Mio. Schweizer Franken), Herceptin (+31,1% auf 223 Mio. Schweizer Franken) und Xeloda (+30% auf 104 Mio. Schweizer Franken). Das Kerngeschäft habe einen Anteil von etwa zwei Dritteln am Konzernumsatz.
Es müsse berücksichtigt werden, dass die Umsätze rezeptpflichtiger Medikamente im Vorjahresquartal außerordentlich schwach gewesen seien. Einige Medikamente von Roche und Genentech seien auch im ersten Quartal 2002 hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dazu zähle beispielsweise das umsatzstarke Aknemittel Roakkutane, dessen Umsätze in diesem Quartal um 12,5% auf 315 Mio. Mrd. Schweizer Franken zurückgegangen seien. Zu diesem Mittel würden in diesem Jahr Nachahmerprodukte, sogenannte Generika, erwartet. Dies dürfte sich in einem weiteren Umsatzrückgang niederschlagen.
Der Bereich Diagnostik (Q1: +9% auf 1,8 Mrd. Schweizer Franken) bleibe auch in diesem Quartal sehr wachstumsstark. Sorgen bereite hingegen der Bereich Vitamine & Feinchemikalien (Q1: -3% auf 862 Mio. Schweizer Franken). Für diese Sparten würden die Schweizer nach strategischen Alternativen außerhalb des Pharmakonzerns suchen.
Roche habe die amerikanische High-Tech-Bioschmiede bereits 1990 gekauft. Genentech sei ein führendes Biotechnologieunternehmen, das Pharmazeutika für wichtige und bislang nicht abgedeckte Bedürfnisse in der Humanmedizin erforsche. Schwerpunkte seien die Bereiche Onkologie (Geschwülste), Kardiologie (Herz-/Gefäßerkrankungen) und Immunsystemerkrankungen.
Roche erhoffe sich mit der kürzlichen Übernahme der japanischen Chugai eine ähnliche Erfolgsgeschichte wie bei Genentech. Mit dem Japan-Engagement würden sich große Absatzmöglichkeiten für Roche eröffnen. Japan sei der drittgrößten Pharmamarkt der Welt.
Für das laufende Geschäftsjahr rechne Roche mit einem Umsatzplus im mittleren bis hohen einstelligen Bereich. Beim Betriebsgewinn erwarte der Pharmakonzern eine leichte Margenverbesserung. Trotz der eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenreduktion sei kurz- und mittelfristig keine entscheidende Verbesserung der Gewinnmarge zu erwarten. Ein Grund liege in den länger werdenden Entwicklungszeiten für immer komplexere Medikamente. Somit werde das für die Forschung und Entwicklung benötigte Kapital länger gebunden. Der zunehmende Preisdruck durch Generikahersteller belaste die Gewinne ebenfalls.
Andererseits könnte das große Innovationspotential von Roche in diesem Jahr für die eine oder andere Überraschung sorgen. Unterstützung könnten die Schweizer von der FDA (Federal Drug Administration) bekommen. Einige Roche-Produkte hätten im letzten Jahr keine Zulassung bekommen, darunter das neuartige Mittel Pegasys gegen Hepatitis C. Roche habe schon Anfang 2000 die Zulassung beantragt. Mitte dieses Jahres könnte es nun mit der Marktfreigabe klappen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 359,80 € | 353,20 € | 6,60 € | +1,87% | 17.04./21:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| CH0012032113 | 851311 | 420,00 € | 271,60 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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359,80 € | +1,87% | 17.04.26 |
| Xetra | 360,60 € | +2,10% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 359,60 € | +1,93% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 357,00 € | +1,36% | 17.04.26 |
| Hannover | 354,60 € | +0,91% | 17.04.26 |
| Hamburg | 353,80 € | +0,68% | 17.04.26 |
| München | 353,60 € | -0,28% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 350,20 € | -0,79% | 17.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 415,00 $ | -0,84% | 15.04.26 |
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