Rigetti Computing galt als heißer Tipp unter den Quantum-Computing-Werten – die Aktie explodierte in den letzten zwölf Monaten um fast 2.000 Prozent. Doch jetzt folgt der brutale Absturz: Binnen einer Woche verlor der Titel rund 23 Prozent, vom Monatshoch gerechnet sogar mehr als 45 Prozent. Was ist passiert? Und steht noch Schlimmeres bevor?
Enttäuschende Zahlen lösen Panikverkäufe aus
Der Auslöser für den jüngsten Kurssturz waren die Quartalszahlen. Rigetti meldete für das dritte Quartal lediglich 1,9 Millionen Dollar Umsatz – deutlich unter den erwarteten 2,2 Millionen Dollar. Noch beunruhigender: Der Ausblick auf das Gesamtjahr. Das Unternehmen rechnet mit einem Verlust von 29 Cent je Aktie bei Erlösen von nur 8,1 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag der Verlust zwar bei 36 Cent, doch die Umsätze waren mit 10,8 Millionen Dollar deutlich höher. Die operative Verlustzone weitet sich also aus – ein kritisches Warnsignal für Investoren.
Besonders schmerzhaft: Die Umsätze brachen im dritten Quartal um 18 Prozent ein, während die Bruttomarge auf magere 20,8 Prozent kollabierte. Für ein Technologieunternehmen mit hohen Entwicklungskosten ist das ein gefährliches Terrain.
Analysten schlagen Alarm
Die Reaktion der Experten ließ nicht auf sich warten. Am 11. November vergab ein Analyst von Seeking Alpha ein klares "Sell"-Rating für die Aktie. Die Begründung: schwache Finanzkennzahlen, sinkende Erlöse, wachsende Verluste – und eine "extrem hohe Bewertung", die in keinem Verhältnis zur aktuellen Geschäftsentwicklung stehe.
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Besonders brisant: Im dritten Quartal verbuchte Rigetti einen Nettoverlust von 201 Millionen Dollar. Bei dieser Verlustspirale droht dem Unternehmen schon bald das Geld auszugehen. Die Wahrscheinlichkeit weiterer Kapitalerhöhungen steigt – was für Altaktionäre eine massive Verwässerung bedeuten würde.
Ambitionierte Pläne treffen auf harte Marktreaktion
Rigetti hält trotz des Debakels an seinen ehrgeizigen Zielen fest. Noch dieses Jahr soll ein Quantencomputer mit über 100 Qubits auf Chiplet-Basis auf den Markt kommen. Doch die Zukunftsversprechen verhallen momentan ungehört. Der Markt straft die fehlende operative Substanz gnadenlos ab. Die Volatilität ist mit über 135 Prozent auf Jahressicht extrem hoch – ein Zockerterrain, bei dem viele Anleger nun die Reißleine ziehen.
Wer auf eine schnelle Erholung hofft, sollte sich bewusst sein: Die Aktie hat gerade ihr 52-Wochen-Tief erreicht. Ohne klare Anzeichen einer fundamentalen Trendwende bleibt das Risiko weiterer Kursverluste hoch.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 19,81 $ | 19,45 $ | 0,36 $ | +1,85% | 17.04./23:41 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US76655K1034 | A3DE3J | 58,15 $ | 7,82 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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16,89 € | +2,38% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 16,88 € | +18,46% | 17.04.26 |
| AMEX | 19,83 $ | +2,69% | 17.04.26 |
| Nasdaq | 19,81 $ | +1,85% | 17.04.26 |
| NYSE | 19,81 $ | +1,80% | 17.04.26 |
| München | 16,14 € | -0,06% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 16,608 € | -0,84% | 17.04.26 |
| Hamburg | 16,428 € | -1,05% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 16,482 € | -6,54% | 17.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 23 | Rigetti Computing - Das neue . | 30.01.26 |








