Red Cat Holdings hat diese Woche mit vorläufigen Quartalszahlen für Furore gesorgt. Das Drohnen-Unternehmen aus dem Verteidigungssektor meldete ein Umsatzwachstum von rund 1.842 Prozent im Jahresvergleich – eine Zahl, die selbst in der Tech-Branche selten zu sehen ist. Die Aktie steht bei 17,36 US-Dollar und markiert damit ein neues Allzeithoch.
Von der Entwicklung zur Massenproduktion
Der Sprung kommt nicht aus dem Nichts. Red Cat rechnet für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025 mit Erlösen zwischen 24,0 und 26,5 Millionen US-Dollar. Im Vorjahresquartal waren es lediglich 1,3 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr 2025 liegt die Prognose nun bei 38,0 bis 41,0 Millionen US-Dollar.
Was dahintersteckt: Das Unternehmen hat den Übergang von der Forschungs- und Entwicklungsphase zur Serienproduktion geschafft. Die Haupteinnahmequelle sind Lieferungen des taktischen Drohnensystems Black Widow sowie weiterer Systeme, die im Rahmen des Short Range Reconnaissance Programms der US-Armee nachgefragt werden.
Unterstützt wird das Wachstum durch mehrere Faktoren:
- Produktionskapazität: Die Quartalszahlen zeigen, dass Red Cat in der Lage ist, große Stückzahlen zu fertigen und auszuliefern.
- Technologische Partnerschaften: Die Integration von Software von Palantir Technologies verbessert die autonomen Navigationsfähigkeiten der Drohnen – ein entscheidender Vorteil in GPS-gestörten Einsatzgebieten.
- Regulatorischer Rückenwind: Das FCC-Verbot für ausländische, insbesondere chinesische Drohnenhersteller verschafft US-Anbietern wie Red Cat deutliche Marktvorteile.
Analystenstimmen und Marktreaktion
Northland Capital erhöhte das Kursziel auf 22,00 US-Dollar und bestätigte die „Outperform"-Einstufung. Die Analysten verweisen auf die bewiesene Skalierbarkeit der Produktion und die starke Positionierung im Bereich unbemannter Luftfahrtsysteme.
Die Kooperation mit AeroVironment, die den Einsatz von Red Cat-Drohnen von größeren Luftplattformen ermöglicht, festigt zudem die Integration in das US-Verteidigungsnetzwerk. Was im dritten Quartal 2025 noch mit hohen Verlusten durch F&E-Investitionen von sechs Millionen US-Dollar verbunden war, zahlt sich nun in konkreten Aufträgen aus.
Innovation Day als nächster Meilenstein
Am 27. Februar 2026 lädt Red Cat zu einem Innovation Day ein. Investoren erwarten dort weitere Details zur Produktpipeline und zur langfristigen Auftragslage. Entscheidend wird die Frage sein, ob sich die aktuelle Umsatzdynamik in das Geschäftsjahr 2026 fortsetzen lässt. Die auditierten Zahlen für Q4 stehen noch aus und dürften weitere Klarheit bringen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 11,80 $ | 12,54 $ | -0,74 $ | -5,90% | 24.04./23:33 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US75644T1007 | A2PPXB | 18,77 $ | 4,80 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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10,106 € | -5,85% | 24.04.26 |
| München | 10,756 € | +0,62% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 10,202 € | -3,11% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 10,03 € | -4,82% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 10,078 € | -5,37% | 24.04.26 |
| AMEX | 11,845 $ | -5,62% | 24.04.26 |
| NYSE | 11,82 $ | -5,74% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 11,80 $ | -5,90% | 24.04.26 |
| Hamburg | 10,758 € | -6,52% | 24.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 15 | Red Cat Holdings Inc | 19.03.26 |








