Purecycle Technologies zeigt ein zweigeteiltes Bild. Während das Unternehmen im dritten Quartal 2025 weiterhin Verluste schrieb, markieren neue Produktionsrekorde und eine sinkende Kostenbasis wichtige Etappenziele auf dem Weg zur Skalierung. Kann die geplante Kapazitätserweiterung nun den entscheidenden operativen Durchbruch bringen?
- Umsatz im dritten Quartal bei 2,4 Millionen US-Dollar.
- Rekordproduktion im September mit 3,3 Millionen Pfund.
- Operative Kosten von 39 Millionen auf 37 Millionen US-Dollar gesenkt.
Im dritten Quartal 2025 verbuchte Purecycle einen Verlust von 0,44 US-Dollar je Aktie. Trotz des Fehlbetrags gelang es dem Management, die operativen Ausgaben im Vergleich zum Vorquartal leicht zu senken. Operativ überzeugte vor allem die Anlage in Ironton mit einer Produktion von 7,2 Millionen Pfund Pellets. Der September stach dabei als bisher stärkster Produktionsmonat mit 3,3 Millionen Pfund hervor. Um die jährliche Kapazität am Standort Denver auf rund 100 Millionen Pfund zu steigern, wurde dort im vierten Quartal eine dritte Schicht eingeführt.
Sichtbarkeit durch Großereignis
Mitte Januar nutzte das Unternehmen das Finale der College-Football-Playoffs für eine Marketing-Initiative. In Zusammenarbeit mit Partnern wurden Souvenirbecher aus dem recycelten „PureFive“-Kunststoff eingesetzt. Ein Teil der Erlöse aus dem Becherverkauf fließt in Projekte zur Reinigung der Weltmeere. Dieser Schritt soll die Bekanntheit der Recycling-Technologie steigern und die Marktpräsenz im Bereich nachhaltiger Konsumgüter festigen.
Ausblick auf die Expansion
Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun auf den kommenden Jahresabschluss. Die Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal 2025 wird für den 26. Februar oder spätestens Mitte März erwartet.
Strategisch treibt Purecycle seine internationale Expansion voran. Die Verhandlungen über einen EU-Zuschuss in Höhe von 40 Millionen Euro für das Projekt in Antwerpen befinden sich in der Phase der Vertragsgestaltung. Parallel dazu schreitet die Expansion in Thailand voran, deren mechanische Fertigstellung für 2027 geplant ist. Für das erste Halbjahr 2026 wird zudem der Abschluss der technischen Planung für die nächste Reinigungsgeneration erwartet, um das langfristige Kapazitätsziel von bis zu 500 Millionen Pfund pro Jahr zu erreichen.
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