Während Netcompany sein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 500 Millionen DKK aktiv umsetzt, zeigen die jüngsten Quartalszahlen Schwächen in der Profitabilität. Der IT-Dienstleister kämpft mit den Folgen der SDC-Übernahme und sinkenden Gewinnmargen.
Kaufprogramm auf Hochtouren
Das am 14. August gestartete Rückkaufprogramm zeigt erste Wirkung: Bis zum 22. August hatte Netcompany bereits 145.000 eigene Aktien im Wert von 35,7 Millionen DKK erworben. Insgesamt hält das Unternehmen nun 514.620 eigene Aktien, was 1,1 Prozent des Grundkapitals entspricht. Das Programm soll bis Januar 2026 laufen und dient der Kapitalstrukturoptimierung sowie der Erfüllung von Aktienoptionsprogrammen.
Doch können diese Signale die Anleger überzeugen?
Ernüchternde Quartalszahlen
Die jüngsten Zahlen für Q2 und das erste Halbjahr 2025 zeigen ein gemischtes Bild: Der Umsatz stieg zwar auf 1.714,9 Millionen DKK gegenüber 1.650,2 Millionen DKK im Vorjahreszeitraum. Doch der Nettogewinn brach von 119,5 Millionen auf nur noch 55,7 Millionen DKK ein – ein Rückgang von mehr als 53 Prozent.
Noch deutlicher fiel die Entwicklung beim Gewinn je Aktie aus: Sie sank von 2,41 DKK auf lediglich 1,17 DKK. Trotz dieser enttäuschenden Profitabilitätskennzahlen hält Netcompany an seiner Jahresprognose fest. Für 2025 erwartet der Konzern weiterhin ein Umsatzwachstum von 5-10 Prozent und eine EBITDA-Marge zwischen 16 und 19 Prozent.
SDC-Übernahme belastet vorläufig
Hinter den aktuellen Herausforderungen steht die milliardenschwere Übernahme von SDC, die am 1. Juli abgeschlossen wurde. Die vollständig fremdfinanzierte Akquisition des nordischen IT-Dienstleisters für den Finanzsektor soll zwar langfristig gewinnsteigernd wirken, belastet jedoch vorübergehend die Ergebnisse.
Die Integration von SDC in die neu geschaffene Netcompany Banking Services führt zu spürbaren Kosten, die die Gewinnentwicklung vorerst drücken. Erst ab 2026 rechnet das Management mit einem positiven Beitrag zum Ergebnis je Aktie.
Technische Signale bleiben schwach
Die Aktie notierte zuletzt bei 243,00 DKK und verzeichnete binnen fünf Tagen ein Minus von 0,49 Prozent. Seit Jahresbeginn liegt das Papier sogar 28,32 Prozent im Rückstand. Technisch bewegt sich die Aktie im oberen Bereich eines fallenden Kurztrends – für Short-Term-Trader ergibt sich damit eher eine Verkaufschance, sofern keine Durchbrüche über Widerstandsniveaus gelingen.
Die nächsten wichtigen Impulse erwarten Anleger mit der Veröffentlichung der Q3-Zahlen Ende Oktober. Bis dahin müssen die Fortschritte bei der SDC-Integration und die konsequente Umsetzung des Rückkaufprogramms für Vertrauen sorgen.
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| 51,65 € | 50,85 € | 0,80 € | +1,57% | 17.04./10:50 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DK0060952919 | A2JM5M | 53,65 € | 31,34 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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51,65 € | +1,57% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 53,00 € | +3,82% | 09:50 |
| Hamburg | 52,35 € | +2,55% | 08:06 |
| München | 52,35 € | +2,45% | 08:00 |
| Stuttgart | 53,25 € | +2,01% | 10:31 |
| Düsseldorf | 52,50 € | +1,25% | 09:10 |
| Nasdaq OTC Other | 48,4001 $ | 0,00% | 25.03.26 |
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