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Im harten Wettbewerb auf dem Telefonmarkt hat nach Ansicht des Mannesmann-Arcor-Vorstandsvorsitzenden Harald Stöber die Preisspirale nach unten noch nicht das Ende erreicht. "Daß das Preisthema tot ist, ist falsch", sagte Stöber am Dienstag abend im Frankfurter Presseclub und widersprach damit der Erwartung auf eine baldige Marktkonsolidierung. Die Auslastung der Netze werde zunehmend besser und erlaube den Unternehmen, die Einnahmen teilweise auch wieder über günstigere Preise an die Kunden weiterzugeben. Stöber erklärte, er erwarte für dieses Jahr noch keine Konzentrationswelle in der Branche. Allerdings könne ein solcher Prozeß ab dem Jahr 2000 einsetzen. Innerhalb von zwei Jahren werde sich die Vielfalt der Anbieter dann "drastisch reduzieren". Nach Stöbers Einschätzung werden drei bis vier Unternehmen mit eigener Netzinfrastruktur übrig bleiben sowie vier bis fünf Gesellschaften, die Leitungen anmieten und Minuten verkaufen, und einige lokale Ortsnetzanbieter. Der Wettbewerb werde dann neben dem Preiskampf auch über Spezialofferten ausgetragen, wie Pauschalangebote, bei denen der Kunde eine hohe Anzahl von Gesprächsminuten kauft, die er dann nach Belieben abtelefonieren kann, oder Paketangebote etwa für Sprachtelefonie und Datenaustausch.








