Die Spannung steigt bei Europas größtem Lachszüchter. Nächste Woche stehen die Quartalszahlen an – und die Vorboten sind alles andere als eindeutig. Während die Erntemengen steigen, kämpft das Unternehmen mit fallenden Preisen und schwindenden Margen. Steht Leroy Seafood vor einer Trendwende oder droht weiterer Abwärtsdruck?
Gemischte Signale vor Quartalszahlen
Die Vorabmeldung für das dritte Quartal zeigte eine beeindruckende Steigerung der Erntemengen: 59.100 Tonnen Lachs und Forelle bedeuten ein Plus von 15% gegenüber dem Vorjahresquartal. Doch diese erfreuliche operative Entwicklung täuscht über die eigentlichen Probleme hinweg. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Produktion, sondern am Markt – die Spotpreise für Lachs sind eingebrochen und drücken die Profitabilität.
Diese Diskrepanz zwischen Menge und Margen zeichnete sich bereits im zweiten Quartal ab. Damals verdoppelte sich die Erntemenge zwar nahezu, doch der operative Gewinn pro Kilo brach von 31,1 auf nur noch 11,7 Norwegische Kronen ein. Die Folge: Trotz massiv gesteigerter Produktion sank der Gesamtgewinn.
Analysten bleiben skeptisch
Die Finanzexperten zeigen sich gespalten. Zwar halten vier von sechs Analysten die Aktie weiterhin, doch nur zwei empfehlen den Kauf. Noch deutlicher wird das Bild bei den Kurszielen: Während der Durchschnitt bei 56,67 Kronen liegt und damit ein Plus von über 22% verspricht, gab es erst vor wenigen Tagen eine klare Verkaufsempfehlung mit einem Kursziel von nur 48 Kronen.
Die Skepsis der Analysten spiegelt sich auch in der jüngsten Kursperformance wider. Die Aktie notiert derzeit rund 17% unter ihrem Jahreshoch und hat seit Jahresbeginn über 6% an Wert verloren. Besonders beunruhigend: Sie handelt unter allen wichtigen Durchschnittswerten – ein klares Zeichen für anhaltenden Abwärtsdruck.
Entscheidende Woche steht bevor
Am 12. November wird sich zeigen, ob Leroy Seafood die Wende schaffen kann. Die Quartalszahlen müssen nicht nur die gestiegenen Erntemengen bestätigen, sondern vor allem Antworten auf die drängende Margenfrage liefern. Kann das Unternehmen trotz fallender Marktpreise profitabel wachsen? Oder bestätigen sich die Befürchtungen der Skeptiker?
Für Anleger geht es um mehr als nur trockene Zahlen – es geht um die Zukunftsfähigkeit des Lachsgiganten in einem zunehmend volatilen Marktumfeld. Die kommende Woche wird zeigen, ob die aktuelle Schwächephase nur eine vorübergehende Delle oder der Beginn eines längerfristigen Abwärtstrends ist.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4,356 € | 4,344 € | 0,012 € | +0,28% | 17.04./09:10 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| NO0003096208 | 570796 | 4,65 € | 3,62 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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4,356 € | +0,28% | 09:00 |
| Stuttgart | 4,336 € | +0,18% | 08:47 |
| Düsseldorf | 4,332 € | +0,05% | 08:10 |
| Frankfurt | 4,316 € | 0,00% | 08:02 |
| Hannover | 4,338 € | -0,05% | 08:03 |
| München | 4,354 € | -1,00% | 16.04.26 |
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| Antw. | Thema | Zeit |
| 150 | Leroy Seafood - feiner Fang f. | 02.01.26 |








