Krieg im Iran: Laut Trump nun Abkommen in Sicht, Ölpreise steigen dennoch leicht
17.04.26 06:57
DER AKTIONÄR
Die Chancen auf ein Ende der Kämpfe im Nahen Osten steigen weiter. So wurde nun zwischen Israel und dem Libanon ein Waffenstillstand ausgehandelt. Auch im Konflikt zwischen den USA und dem Iran gibt es berechtigte Hoffnungen auf ein Ende. So hat sich diesbezüglich nun US-Präsident Donald Trump zuversichtlich geäußert.
Vor seiner Abreise nach Las Vegas erklärte er gegenüber Journalisten vor dem Weißen Haus, man stehe kurz vor einem Durchbruch. Falls erforderlich, sei er zudem bereit, die derzeit bis Mittwoch angesetzte Waffenruhe zu verlängern. In der pakistanischen Hauptstadt hatten sich bereits am vergangenen Wochenende Vertreter beider Staaten zu ersten Gesprächen getroffen, die jedoch noch kein konkretes Resultat brachten.
Parallel dazu äußerte sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zur aktuellen Lage. Er erklärte, Trump habe ihm zugesichert, die bestehende Seeblockade gegen den Iran konsequent fortzuführen und gleichzeitig an einer Eindämmung des iranischen Atomprogramms festzuhalten. In Kombination mit einer möglichen Entspannung im Verhältnis zum Libanon könnte dies laut Netanjahu die Sicherheitslage Israels in der Region nachhaltig verbessern.
Nach den intensiven Gefechten der vergangenen Wochen zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon ist inzwischen eine Waffenruhe in Kraft. Die Feuerpause, die von Trump nach Gesprächen mit Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun angekündigt wurde, begann um Mitternacht Ortszeit (23:00 Uhr MESZ) und ist zunächst auf zehn Tage angelegt. Die Hisbollah war an den Verhandlungen nicht beteiligt. Ob beide Seiten die Vereinbarung einhalten werden, ist derzeit noch offen.
Trotz der sich abzeichnenden Entspannung legten die Öl- und Gaspreise wieder etwas zu, bleiben aber deutlich unter den nach Kriegsbeginn und der Sperrung der Straße von Hormus markierten Jahreshochs.
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