Der Chip-Riese Intel erlebt ein spektakuläres Comeback - und das ausgerechnet mit Hilfe seines größten Abtrünnigen. Während Apple einst die Intel-Chips verwarf, könnte der Tech-Gigant jetzt zum Retter werden. Doch ist dieser Hype berechtigt oder nur heiße Luft?
Apple als möglicher Retter
Die spektakulärste Nachricht kommt direkt aus Cupertino: Intel und Apple haben laut Bloomberg erste Gespräche über eine engere Zusammenarbeit geführt. Der Chip-Hersteller sucht strategische Investoren für seine Wiederbelebung - und ausgerechnet der ehemalige Partner könnte jetzt einspringen. Nachdem Apple 2023 komplett auf eigene M1-Chips umstieg und die 15-jährige Partnerschaft beendete, wäre eine Rückkehr eine Sensation.
Die Gespräche sind zwar noch in frühen Stadien, aber allein die Möglichkeit elektrisiert die Anleger. Sie sehen darin eine Bestätigung, dass Intels Strategie unter CEO Lip-Bu Tan Wirkung zeigt.
Analysten springen auf den Zug
Die Investment-Community zeigt sich beeindruckt. Die Deutsche Bank erhöhte ihr Kursziel von 23 auf 30 Dollar und lobte die "mutigen Bilanzentscheidungen". Selbst vorsichtige Stimmen wie Seaport wechselten von "Sell" zu "Neutral" - ein klares Zeichen der wachsenden Zuversicht.
Besonders bemerkenswert: Die jüngste 5-Milliarden-Dollar-Partnerschaft mit Nvidia. Sie ermöglicht Intel den Einstieg in KI-Infrastruktur - genau jenen Bereich, in dem das Unternehmen bisher hinterherhinkte.
Trump schießt Milliarden nach
Im August kam der Paukenschlag aus Washington: Die US-Regierung investierte 8,9 Milliarden Dollar in Intel-Aktien und übernahm damit 10% des Unternehmens. Diese historische Investition unterstreicht die strategische Bedeutung heimischer Chip-Produktion für die nationale Sicherheit.
CEO Tan nutzt die staatliche Unterstützung für einen radikalen Umbau: Massenentlassungen, Rückkehr ins Büro und die Schließung der Automobilsparte sollen Intel schlanker und wettbewerbsfähiger machen.
Die große Frage: Hält der Hype?
Mit einem Plus von über 80% seit Jahresbeginn und 40% allein im September gehört Intel zu den Top-Performern im Halbleiter-Sektor. Doch einige Analysten warnen vor Überhitzung.
Der nächste Quartalsbericht Ende Oktober wird zeigen, ob sich der spektakuläre Kursanstieg in nachhaltigen Fundamentaldaten niederschlägt. Kann Intel die strategischen Partnerschaften in echtes Wachstum ummünzen - oder war der jüngste Höhenflug nur ein Strohfeuer?
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 65,98 $ | 66,26 $ | -0,28 $ | -0,42% | 22.04./17:28 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US4581401001 | 855681 | 70,33 $ | 18,97 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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56,50 € | -0,09% | 17:42 |
| Düsseldorf | 56,61 € | +1,04% | 16:31 |
| München | 57,41 € | +0,51% | 11:14 |
| Hamburg | 57,15 € | +0,49% | 15:40 |
| Stuttgart | 56,40 € | +0,43% | 17:16 |
| Hannover | 57,03 € | +0,30% | 08:03 |
| Frankfurt | 56,32 € | -0,05% | 16:47 |
| Nasdaq | 65,98 $ | -0,42% | 17:27 |
| AMEX | 65,975 $ | -0,43% | 17:27 |
| NYSE | 65,97 $ | -0,50% | 17:27 |
| Xetra | 56,33 € | -0,65% | 17:28 |
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