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Der "Performance-Knick" der High-Techs habe sich nach Ansicht von Dr.Hans-Dieter Schulz, technischer Analyst bei Hoppenstedt und Mitherausgeber der Hoppenstedt-Charts zu einer waschechten Krise ausgewachsen. Das Beispiel EM.TV & Merchandising würde beispielhaft zeigen, wie tief hochgepuschte Anlegerlieblinge fallen können. Von Betrug wolle er in diesem Zusammenhang jedoch erst sprechen, wenn das unfähige Management deswegen verurteilt wurde, so Dr. Schulz in einem Interview im Nachrichtensender n-tv.
Für ihn bleibe jedoch festzuhalten, dass womöglich noch mehr Blasen am Neuen Markt platzen könnten. Das Resultat könnte eine länger anhaltende Vertrauenskrise gegenüber dem gesamten Neuen Markt sein. Die Vergangenheit zeige, so Dr. Schulz dass lang anhaltende Kursübertreibungen bei Branchen oder gar ganzen Märkten oft langjährige Bear-Markets nach sich gezogen hätten. Historische Beispiele seien für ihn die Eisenbahn-Börsenblase in der Gründerzeit 1842 bis 1850 oder die Nikkei-Blase vor zehn Jahren. Hier war der Nikkei-225-Index von 1984 bis 1990 von unter 10000 Punkten auf über 40000 Punkte gestiegen, bevor er dann wieder in einem lang anhaltenden Bear-Market auf 15000 Punkte zurückgefallen sei.
Seiner Einschätzung nach wollte die Mehrheit der am Neuen Markt investierten Anleger aussteigen, sobald sie bei den Einzelwerten ihres Portfolios ihren Einsatz wiedersehen würden. Ferner stehe nach Meinung des technischen Analysten zu befürchten, dass bei allgemein sinkendem Kursniveau auch "sicherheitshalber" die Aktien abgestoßen würden, die sich bisher erfolgreich gegen den schwachen Trend stemmen konnten. Kurzfristig sehe er aber durchaus die Chance für den Neuen Markt, dass nach dem jüngsten Absturz wieder Luft für eine Erholung bis zum kurzfristigen Abwärtstrend, der beim NEMAX-All-Share-Index etwa bei 3400 Punkten verlaufen würde, vorhanden sei. Danach sei jedoch nach Ansicht von Dr. Schulz wieder eine Abwärtsbewegung zu erwarten.
Für ihn bleibe jedoch festzuhalten, dass womöglich noch mehr Blasen am Neuen Markt platzen könnten. Das Resultat könnte eine länger anhaltende Vertrauenskrise gegenüber dem gesamten Neuen Markt sein. Die Vergangenheit zeige, so Dr. Schulz dass lang anhaltende Kursübertreibungen bei Branchen oder gar ganzen Märkten oft langjährige Bear-Markets nach sich gezogen hätten. Historische Beispiele seien für ihn die Eisenbahn-Börsenblase in der Gründerzeit 1842 bis 1850 oder die Nikkei-Blase vor zehn Jahren. Hier war der Nikkei-225-Index von 1984 bis 1990 von unter 10000 Punkten auf über 40000 Punkte gestiegen, bevor er dann wieder in einem lang anhaltenden Bear-Market auf 15000 Punkte zurückgefallen sei.
Seiner Einschätzung nach wollte die Mehrheit der am Neuen Markt investierten Anleger aussteigen, sobald sie bei den Einzelwerten ihres Portfolios ihren Einsatz wiedersehen würden. Ferner stehe nach Meinung des technischen Analysten zu befürchten, dass bei allgemein sinkendem Kursniveau auch "sicherheitshalber" die Aktien abgestoßen würden, die sich bisher erfolgreich gegen den schwachen Trend stemmen konnten. Kurzfristig sehe er aber durchaus die Chance für den Neuen Markt, dass nach dem jüngsten Absturz wieder Luft für eine Erholung bis zum kurzfristigen Abwärtstrend, der beim NEMAX-All-Share-Index etwa bei 3400 Punkten verlaufen würde, vorhanden sei. Danach sei jedoch nach Ansicht von Dr. Schulz wieder eine Abwärtsbewegung zu erwarten.








