Starke Kursgewinne, schwache Bilanzen – bei GoPro prallen derzeit Welten aufeinander. Der Pionier für Action-Kameras steckt mitten in einem tiefgreifenden Umbau und visiert nun Behörden sowie Profi-Filmer an. Das sorgt für Bewegung im Kurs, auch wenn die Skepsis der Analysten groß bleibt.
Technisches Signal und institutionelles Interesse
Die Aktie verzeichnete zuletzt eine deutliche Erholung und legte binnen eines Monats um fast 100 Prozent zu. Das Papier unternahm dabei einen Ausbruchsversuch über den 200-Tage-Durchschnitt von 1,24 Euro, notiert aktuell mit 1,11 Euro aber wieder knapp darunter.
Parallel dazu greifen erste institutionelle Investoren zu: Assenagon Asset Management stockte seine Position zuletzt deutlich auf. Insgesamt halten derzeit rund 140 Institutionen Anteile an dem Unternehmen, was auf ein wachsendes Vertrauen in die neue Strategie hindeuten könnte.
Neue Märkte und Profi-Equipment
Um die Abhängigkeit vom gesättigten Privatkundenmarkt zu verringern, sucht das Management externe Hilfe. Die Berater von Oliver Wyman sollen Möglichkeiten im Verteidigungs- und Luftfahrtsektor ausloten. Ziel ist es, die robuste Bildstabilisierung der Kameras für militärische Zwecke anzupassen.
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Reicht der Schwenk ins Rüstungsgeschäft mit Hilfe von Oliver Wyman aus, um die jahrelange Durststrecke zu beenden? Bisher ist GoPro vor allem für Extremsportler ein Begriff. Die Anpassung der Technik für Drohnen oder Militäreinsätze erfordert jedoch nicht nur technisches Geschick, sondern auch den Zugang zu völlig neuen Vertriebskanälen.
Indes setzt das Unternehmen auf eine Aufwertung des Portfolios. Eine neue Serie von Profi-Filmkameras mit dem GP3-Prozessor und 8K-Auflösung soll höhere Margen sichern. Diese Geräte zielen auf professionelle Produzenten ab, die bereit sind, deutlich mehr als für eine Standard-Kamera zu zahlen.
Harte Einschnitte für die Profitabilität
Der Umbau ist mit schmerzhaften Kosten verbunden. GoPro streicht weltweit 23 Prozent der Stellen, um die Betriebskosten zu senken. Bis Ende 2026 rechnet der Vorstand mit Restrukturierungskosten von bis zu 15 Millionen Dollar.
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Finanziell steht das Unternehmen unter Druck, da der Jahresumsatz zuletzt um fast ein Fünftel auf 652 Millionen Dollar sank. Hoffnung macht das Abo-Modell mit rund 2,4 Millionen Nutzern, das stabilere Erträge liefert. Analysten bleiben jedoch pessimistisch und rufen im Konsens ein Kursziel von lediglich 0,75 Dollar aus.
Im Mai 2026 veröffentlicht GoPro die Ergebnisse für das erste Quartal. Marktteilnehmer warten dann auf konkrete Belege, ob die Stellenstreichungen und die Neuausrichtung die Nettoverluste tatsächlich verringern können.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,345 $ | 1,335 $ | 0,01 $ | +0,75% | 27.04./16:47 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US38268T1034 | A1XE7G | 3,05 $ | 0,54 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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1,135 € | -0,44% | 17:05 |
| Hamburg | 1,135 € | +8,10% | 08:08 |
| Düsseldorf | 1,185 € | +5,33% | 16:30 |
| AMEX | 1,36 $ | +3,82% | 16:51 |
| Stuttgart | 1,135 € | +1,79% | 17:33 |
| München | 1,1202 € | +0,97% | 08:02 |
| Nasdaq | 1,345 $ | +0,75% | 17:33 |
| NYSE | 1,345 $ | +0,37% | 17:22 |
| Frankfurt | 1,11 € | -5,93% | 08:02 |
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