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Gauss Interprise AG (WKN 507460) und Konzern veröffentlichen Jahresabschlüsse 2001 Beträge in Mio. EUR, Vorjahreswerte in Klammern Hamburg, 31.03.2002 Die Gauss Interprise AG (Neuer Markt: GSO, WKN 507 460) und Konzern haben heute ihre geprüften und testierten Abschlüsse für 2001 veröffentlicht. Nach Verkauf des Consultinggeschäfts im Dezember (discontinued operations) enthält der Konzernabschluß wesentlich die Zahlen des fortgeführten Bereichs Software Products; Vorjahreszahlen wurden angepaßt. Der nach US-GAAP bilanzierende Gauss Konzern hat im Software Product Geschäft die Umsätze um 72% auf 32,8 (19,1) deutlich gesteigert. Die Lizenzumsätze machten hiervon 16,2 oder 49% aus. Auf die USA entfielen 57% der Umsätze, 24% auf Deutschland und 19% auf Rest-Europa. Als Bruttoergebnis nach direkt zurechenbaren Herstellkosten wurden 22,3 und damit eine Bruttomarge von 68% erwirtschaftet.
Der operative Verlust (EBITDA) belief sich auf 25,3 (-18,2). Der Konzernjahresfehlbetrag machte 39,3 (-116,9) aus, was zu einem Verlust je Aktie von 1,11 EUR (-3,90 EUR) führte. Ende 2001 verfügte der Konzern über ein Eigenkapital von 20,0 oder 53% der Bilanzsumme; seine liquiden Mittel betrugen 2,0. Die Zahl der Mitarbeiter sank auf 280 Ende 2001 (492 Ende 2000). Der Gauss Konzern konnte im Rahmen seiner Break Even Maßnahmen den EBITDA- Verlust in Q4 2001 gegenüber den Vorquartalen auf 2,3, davon rund 1,5 einmalige Restrukturierungskosten, erheblich absenken. Aufgrund der Nachhaltigkeit dieser Kostensenkungen erwartet der Vorstand 2002 bei leicht steigenden Umsätzen einen operativen Gewinn (EBITDA) im Gesamtjahr.
Die Jahresabschlüsse von Gauss Interprise AG und Konzern sind unter www.gaussvip.com sowie auf der Internet Seite der Deutschen Börse AG veröffentlicht. Gauss Interprise AG, InvestorRelations/CorporateCommunications, Weidestraße 120a, 22083 Hamburg, Tel.: +49-40-3250-1100, Fax: +49-40-3250-191589, e-mail: investor@gaussvip.com, www.gaussvip.com
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
Zu der vorhergehenden Ad hoc Mitteilung gibt der Vorstand folgende Erläuterungen und Zusatzinformationen:
Jahresabschluß Gauss Interprise AG Die nach HGB bilanzierende Gauss AG hat ihr Geschäft mit Umsätzen von 10,7 (10,5) und sonstigen Erlösen von 2,1 gehalten. Das Bruttoergebnis nach Herstellkosten belief sich auf 11,0 (11,9) oder 87% der Gesamterlöse. Das operative Ergebnis (EBITDA) betrug -15,6 (-8,3). Aufgrund des Jahresfehlbetrages von 35,5 (-112,8) veränderte sich das verfügbare Eigenkapital auf 29,0 (Vorjahr 50,0) oder 80% der Bilanzsumme. Kosten/Break Even Initiative Das abgelaufene Geschäftsjahr hat für den Gauss Konzern einschneidende Veränderungen mit sich gebracht. Während das Vorjahr ganz im Zeichen der internationalen Expansion in Europa und den USA stand wurden im Jahr 2001 strategische Entscheidungen zur Konzentration der Unternehmensgruppe getroffen. Im zweiten Quartal hat Gauss eine das gesamte Unternehmen erfassende Break Even Initiative gestartet, mit der die Unternehmensorganisation, das Personal und die Kostenstrukturen an die Marktentwicklungen angepaßt wurden. Dieser schwierige Prozeß wurde im vierten Quartal abgeschlossen und entlastet den Software Product Bereich für 2002 nachhaltig um 20-25 Mio. EUR Kosten im Vergleich mit 2001.
Verkauf Consulting/Entschuldung 2001 war das Jahr der Konzentration auf das Software Product Geschäft und des damit verbundenen Verkaufs des Consulting-Bereich im Rahmen eines Management Buy Out. Der Verkauf des Consulting-Bereichs hat wesentlich zur Finanzierung der weiteren Unternehmensentwicklung beigetragen. Durch den Erlös von 9,1 Mio. EUR wurden bestehende Bankverbindlichkeiten zurückgeführt und das Unternehmen zum Jahresende nahezu entschuldet.
Umsätze Die Gauss Gruppe weist Umsätze von rund 33 Mio. EUR aus und bleibt damit rechnerisch um ca. 2 Mio. EUR hinter den früher genannten Planungen von 35-40 Mio. EUR zurück. Die Abweichung in dieser Größenordnung resultiert aus nach US- GAAP Rechnungslegung erforderlichen Umgliederungen von Erlösen aus den Umsätzen und ihrer direkten Verrechnung mit den Aufwendungen der Allgemeinen Verwaltung. Die Umgliederung hat deshalb keine Verschlechterung des EBITDA - Ergebnisses zur Folge. Zusätzlich hat sich der Umsatz des Konzerns gegenüber früheren vorläufigen Umsatzschätzungen um 1,0 Mio. EUR für 2001 aufgrund des mit ad hoc vom 20.03.2002 gemeldeten Manipulationsfalls eines leitenden Vertriebsmitarbeiters reduziert. Dieser Umsatzausfall hat sich negativ auf das EBITDA-Ergebnis ausgewirkt.
Markt Gauss geht in Übereinstimmung mit externen Prognosen zur Marktentwicklung mittelfristig von einer weiter steigenden Nachfrage nach Enterprise Content Management Software sowie damit zusammenhängenden IT-Dienstleistungen aus. In 2002 bilden daher die Intensivierung und Verbreiterung der Vertriebsaktivitäten in Europa und den USA einen Schwerpunkt der Geschäftsstrategie. Gauss will am Marktwachstum mindestens proportional zum Wettbewerb teilnehmen und damit seine Geschäftsbasis kontinuierlich ausbauen.
Finanzierung Im Dezember 2001 hat die Gauss Interprise AG eine Wandelschuldverschreibung in Höhe von bis zu 2,8 Mio. EUR begeben, die in Höhe von 2,3 Mio. EUR gezeichnet und eingezahlt worden ist. Die Wandlung in 2.276.000 neue Aktien der Gesellschaft ist Ende März erfolgt. Darüber hinaus bestehen Vereinbarungen mit nahestehenden Banken, die bedarfsgerecht weitere Finanzmittel in Form von Eigenkapital und/oder Darlehen im Zeitraum 2002 / 2003 zur Verfügung stellen wollen. Ausblick Gauss wird im Jahre 2002 seine an Ertrags- und Kostenmanagement ausgerichtete Unternehmensstrategie in allen Bereichen fortsetzen. In den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres 2002 hat sich der Geschäftsverlauf erwartungsgemäß entwickelt. Erreichte Umsätze und der Forecast bis zum Ende des ersten Quartals lassen erwarten, daß die Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal 2001 gesteigert werden können, gegenüber dem vierten Quartal 2001 saisonbedingt aber rückläufig sein werden. Für das Geschäftsjahr 2002 erwartet der Vorstand nur eine langsame Verbesserung des bisher schwachen wirtschaftlichen Umfeldes in Europa und den USA und damit eine nur leichte Steigerung des Jahresumsatzes gegenüber 2001. Auf dieser Basis wird bei positiver Entwicklung im 2. Halbjahr 2002 erstmalig ein operativer Gewinn (EBITDA) im Gesamtjahr 2002 erwartet. Nicht abzuschätzen sind mögliche negative vertriebliche Folgen des im zeitlichen Zusammenhang mit den Abschlußprüfungen bei der Gauss Interprise AG aufgedeckten Manipulationsfalls.
Der operative Verlust (EBITDA) belief sich auf 25,3 (-18,2). Der Konzernjahresfehlbetrag machte 39,3 (-116,9) aus, was zu einem Verlust je Aktie von 1,11 EUR (-3,90 EUR) führte. Ende 2001 verfügte der Konzern über ein Eigenkapital von 20,0 oder 53% der Bilanzsumme; seine liquiden Mittel betrugen 2,0. Die Zahl der Mitarbeiter sank auf 280 Ende 2001 (492 Ende 2000). Der Gauss Konzern konnte im Rahmen seiner Break Even Maßnahmen den EBITDA- Verlust in Q4 2001 gegenüber den Vorquartalen auf 2,3, davon rund 1,5 einmalige Restrukturierungskosten, erheblich absenken. Aufgrund der Nachhaltigkeit dieser Kostensenkungen erwartet der Vorstand 2002 bei leicht steigenden Umsätzen einen operativen Gewinn (EBITDA) im Gesamtjahr.
Die Jahresabschlüsse von Gauss Interprise AG und Konzern sind unter www.gaussvip.com sowie auf der Internet Seite der Deutschen Börse AG veröffentlicht. Gauss Interprise AG, InvestorRelations/CorporateCommunications, Weidestraße 120a, 22083 Hamburg, Tel.: +49-40-3250-1100, Fax: +49-40-3250-191589, e-mail: investor@gaussvip.com, www.gaussvip.com
Zu der vorhergehenden Ad hoc Mitteilung gibt der Vorstand folgende Erläuterungen und Zusatzinformationen:
Jahresabschluß Gauss Interprise AG Die nach HGB bilanzierende Gauss AG hat ihr Geschäft mit Umsätzen von 10,7 (10,5) und sonstigen Erlösen von 2,1 gehalten. Das Bruttoergebnis nach Herstellkosten belief sich auf 11,0 (11,9) oder 87% der Gesamterlöse. Das operative Ergebnis (EBITDA) betrug -15,6 (-8,3). Aufgrund des Jahresfehlbetrages von 35,5 (-112,8) veränderte sich das verfügbare Eigenkapital auf 29,0 (Vorjahr 50,0) oder 80% der Bilanzsumme. Kosten/Break Even Initiative Das abgelaufene Geschäftsjahr hat für den Gauss Konzern einschneidende Veränderungen mit sich gebracht. Während das Vorjahr ganz im Zeichen der internationalen Expansion in Europa und den USA stand wurden im Jahr 2001 strategische Entscheidungen zur Konzentration der Unternehmensgruppe getroffen. Im zweiten Quartal hat Gauss eine das gesamte Unternehmen erfassende Break Even Initiative gestartet, mit der die Unternehmensorganisation, das Personal und die Kostenstrukturen an die Marktentwicklungen angepaßt wurden. Dieser schwierige Prozeß wurde im vierten Quartal abgeschlossen und entlastet den Software Product Bereich für 2002 nachhaltig um 20-25 Mio. EUR Kosten im Vergleich mit 2001.
Verkauf Consulting/Entschuldung 2001 war das Jahr der Konzentration auf das Software Product Geschäft und des damit verbundenen Verkaufs des Consulting-Bereich im Rahmen eines Management Buy Out. Der Verkauf des Consulting-Bereichs hat wesentlich zur Finanzierung der weiteren Unternehmensentwicklung beigetragen. Durch den Erlös von 9,1 Mio. EUR wurden bestehende Bankverbindlichkeiten zurückgeführt und das Unternehmen zum Jahresende nahezu entschuldet.
Umsätze Die Gauss Gruppe weist Umsätze von rund 33 Mio. EUR aus und bleibt damit rechnerisch um ca. 2 Mio. EUR hinter den früher genannten Planungen von 35-40 Mio. EUR zurück. Die Abweichung in dieser Größenordnung resultiert aus nach US- GAAP Rechnungslegung erforderlichen Umgliederungen von Erlösen aus den Umsätzen und ihrer direkten Verrechnung mit den Aufwendungen der Allgemeinen Verwaltung. Die Umgliederung hat deshalb keine Verschlechterung des EBITDA - Ergebnisses zur Folge. Zusätzlich hat sich der Umsatz des Konzerns gegenüber früheren vorläufigen Umsatzschätzungen um 1,0 Mio. EUR für 2001 aufgrund des mit ad hoc vom 20.03.2002 gemeldeten Manipulationsfalls eines leitenden Vertriebsmitarbeiters reduziert. Dieser Umsatzausfall hat sich negativ auf das EBITDA-Ergebnis ausgewirkt.
Markt Gauss geht in Übereinstimmung mit externen Prognosen zur Marktentwicklung mittelfristig von einer weiter steigenden Nachfrage nach Enterprise Content Management Software sowie damit zusammenhängenden IT-Dienstleistungen aus. In 2002 bilden daher die Intensivierung und Verbreiterung der Vertriebsaktivitäten in Europa und den USA einen Schwerpunkt der Geschäftsstrategie. Gauss will am Marktwachstum mindestens proportional zum Wettbewerb teilnehmen und damit seine Geschäftsbasis kontinuierlich ausbauen.
Finanzierung Im Dezember 2001 hat die Gauss Interprise AG eine Wandelschuldverschreibung in Höhe von bis zu 2,8 Mio. EUR begeben, die in Höhe von 2,3 Mio. EUR gezeichnet und eingezahlt worden ist. Die Wandlung in 2.276.000 neue Aktien der Gesellschaft ist Ende März erfolgt. Darüber hinaus bestehen Vereinbarungen mit nahestehenden Banken, die bedarfsgerecht weitere Finanzmittel in Form von Eigenkapital und/oder Darlehen im Zeitraum 2002 / 2003 zur Verfügung stellen wollen. Ausblick Gauss wird im Jahre 2002 seine an Ertrags- und Kostenmanagement ausgerichtete Unternehmensstrategie in allen Bereichen fortsetzen. In den ersten beiden Monaten des Geschäftsjahres 2002 hat sich der Geschäftsverlauf erwartungsgemäß entwickelt. Erreichte Umsätze und der Forecast bis zum Ende des ersten Quartals lassen erwarten, daß die Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal 2001 gesteigert werden können, gegenüber dem vierten Quartal 2001 saisonbedingt aber rückläufig sein werden. Für das Geschäftsjahr 2002 erwartet der Vorstand nur eine langsame Verbesserung des bisher schwachen wirtschaftlichen Umfeldes in Europa und den USA und damit eine nur leichte Steigerung des Jahresumsatzes gegenüber 2001. Auf dieser Basis wird bei positiver Entwicklung im 2. Halbjahr 2002 erstmalig ein operativer Gewinn (EBITDA) im Gesamtjahr 2002 erwartet. Nicht abzuschätzen sind mögliche negative vertriebliche Folgen des im zeitlichen Zusammenhang mit den Abschlußprüfungen bei der Gauss Interprise AG aufgedeckten Manipulationsfalls.
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