GameStop sorgt erneut für Verwirrung – diesmal nicht durch Kursrallys, sondern durch die rätselhaften Signale seines CEOs. Während das Unternehmen Millionen in Bitcoin geparkt hat, distanziert sich Ryan Cohen plötzlich öffentlich von der Kryptowährung. Gleichzeitig atmet GameStop nach einem juristischen Erfolg auf. Doch was bedeutet das für die angeschlagene Aktie?
CEO sendet widersprüchliche Signale
Ryan Cohen, der umtriebige Chef des Meme-Stock-Vorreiters, hat am Freitag sämtliche Bitcoin-bezogenen Accounts auf Plattform X entfolgt. Diese Geste wiegt schwer, denn GameStop hält immerhin 4.710 Bitcoins im Wert von rund 550 Millionen Dollar. Kritiker werfen dem Unternehmen nun halbherzige Überzeugung in seine eigene Krypto-Strategie vor.
Besonders pikant: Erst im April sammelte GameStop 1,48 Milliarden Dollar durch eine Anleiheemission ein – angeblich für Bitcoin-Käufe und Betriebsmittel. Bisher floss jedoch nur ein Drittel der Mittel in die Digitalwährung. Cohens jüngste Social-Media-Aktion nährt Zweifel, ob das Unternehmen wirklich voll auf Krypto setzt.
Juristischer Teilerfolg für GameStop
Parallel entschärfte ein US-Berufungsgericht eine rechtliche Bedrohung. Die Richter bestätigten die Abweisung einer Sammelklage, die GameStop wegen heimlicher Besucherdatenerfassung auf seiner Website verklagt hatte.
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Allerdings bleibt ein Nachgeschmack: Das Urteil fiel "ohne Präjudiz", was bedeutet, dass neue Klagen mit überarbeiteter Argumentation möglich bleiben. Im Kern ging es um Software, die Mausbewegungen von Website-Besuchern aufzeichnete – laut Gericht jedoch ohne sensible Daten zu erfassen.
Pokémon-Karten statt klarer Strategie?
Während GameStop weiterhin sein Kerngeschäft mit exklusiven Sammlerartikeln wie Pokémon-Karten bedient, fragen sich Anleger: Hat das Unternehmen eine klare Linie? Die jüngsten Entwicklungen zeigen ein widersprüchliches Bild – zwischen milliardenschweren Krypto-Investments und einem CEO, der sich plötzlich von Bitcoin-Themen distanziert.
Für die ohnehin angeschlagene Aktie, die seit Jahresanfang über ein Drittel ihres Werts verloren hat, kommt diese strategische Unschärfe zur falschen Zeit. Bleibt GameStop seiner Rolle als Zockerei für Retail-Investoren treu – oder versucht es ernsthaft, sich als seriöses Unternehmen mit klarer Ausrichtung zu positionieren? Die nächsten Wochen könnten die Antwort bringen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 21,30 € | 21,38 € | -0,08 € | -0,37% | 17.04./08:49 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US36467W1099 | A0HGDX | 33,00 € | 16,98 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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21,30 € | -0,37% | 08:49 |
| Nasdaq | 25,17 $ | +1,51% | 16.04.26 |
| Xetra | 21,28 € | +1,43% | 16.04.26 |
| AMEX | 25,11 $ | +1,17% | 16.04.26 |
| München | 21,23 € | +1,00% | 08:01 |
| Hamburg | 21,26 € | 0,00% | 08:03 |
| NYSE | 25,18 $ | 0,00% | 01:00 |
| Stuttgart | 21,30 € | -0,37% | 08:32 |
| Frankfurt | 21,16 € | -0,38% | 08:01 |
| Düsseldorf | 21,28 € | -0,56% | 08:10 |
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