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Martinsried (aktiencheck.de AG) - Das Biotechnologieunternehmen GPC Biotech AG (ISIN DE0005851505 / WKN 585150) berichtete am Donnerstag über den Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2009.
Demnach verzeichnete das Unternehmen im Berichtszeitraum keinen Umsatz, im Vergleich zu 1,5 Mio. Euro im ersten Quartal 2008. Der Umsatzrückgang ist auf die Beendigung der Entwicklungs- und Lizenzvereinbarung für Satraplatin mit der Celgene Corp. (ISIN US1510201049 / WKN 881244) im September 2008 zurückzuführen. Der F&E-Aufwand verringerte sich um 74 Prozent auf 1,5 Mio. Euro, was vor allem auf die Reduzierung des Personalbestands im Rahmen des im Jahr 2008 implementierten Restrukturierungsplans, auf den Rückgang der Ausgaben für klinische Studien sowie auf eine Gutschrift, die in den Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung durch die Kündigung von Aktienoptionen und Wandelanleihen enthalten ist, zurückzuführen ist. Die Verwaltungsaufwendungen lagen mit 3,5 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Der Periodenfehlbetrag verbesserte sich auf -4,3 Mio. Euro (Vorjahr: -7,1 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) belief sich auf -0,12 Euro (Vorjahr: -0,19 Euro).
Zum 31. März 2009 verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel, Zahlungsmitteläquivalente sowie veräußerbare Finanzanlagen in Höhe von 11,6 Mio. Euro (31. Dezember 2008: 32,0 Mio. Euro).
Zu den bisher in 2009 erreichten Meilensteinen zählt u.a. die Unterzeichnung eines "Business Combination Agreement" über die geplante Zusammenführung mit dem in den USA ansässigen Biotechnologie-Unternehmen Agennix Inc. in einer neuen deutschen Gesellschaft, unter finanzieller Beteiligung der dievini Hopp BioTech holding GmbH & Co KG in Höhe von 15 Mio. Euro. Agennix verfügt über das Onkologie-Programm Talactoferrin, das sich derzeit in zwei klinischen Phase-3-Studien in nicht-kleinzelligem Lungenkrebs befindet.
Wie die Gesellschaft im Rahmen eines Ausblicks mitteilte, erwartet man weiterhin einen durchschnittlichen jährlichen Cash Burn für das kombinierte Unternehmen von rund 30 Mio. Euro für 2009 und 2010. In diesem Betrag sind einmalig im Rahmen der Transaktion angefallene Aufwendungen in Höhe von insgesamt rund 7 Mio. Euro nicht enthalten, darunter Bankgebühren und Rechtsberatungskosten für GPC Biotech, Agennix und die neue Gesellschaft im Zusammenhang mit der Verschmelzung sowie Gebühren für die Notierungsaufnahme der Aktien der neuen Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse. GPC Biotech geht davon aus, dass der vorhandene Barmittelbestand von GPC Biotech und Agennix zusammen mit der Bareinlage durch dievini Hopp BioTech holding als Teil der geplanten Verschmelzung ausreichend sein werden, um die Geschäftstätigkeit des kombinierten Unternehmens bis in das zweite Quartal 2010 zu sichern. Abhängig vom tatsächlichen Abschlusstermin der Verschmelzung erwartet GPC Biotech, über ausreichend Barmittel zu verfügen, um die Transaktion als selbstständige Einheit zum Abschluss zu bringen. Falls die Verschmelzung nicht oder nicht zeitgemäß zum Abschluss gebracht werden kann, so ist die Fortführung der Geschäftstätigkeit von GPC Biotech auf eigenständiger Basis gefährdet, hieß es.
Die Aktie von GPC Biotech gewinnt derzeit 4,48 Prozent auf 1,40 Euro. (28.05.2009/ac/n/nw)
Demnach verzeichnete das Unternehmen im Berichtszeitraum keinen Umsatz, im Vergleich zu 1,5 Mio. Euro im ersten Quartal 2008. Der Umsatzrückgang ist auf die Beendigung der Entwicklungs- und Lizenzvereinbarung für Satraplatin mit der Celgene Corp. (ISIN US1510201049 / WKN 881244) im September 2008 zurückzuführen. Der F&E-Aufwand verringerte sich um 74 Prozent auf 1,5 Mio. Euro, was vor allem auf die Reduzierung des Personalbestands im Rahmen des im Jahr 2008 implementierten Restrukturierungsplans, auf den Rückgang der Ausgaben für klinische Studien sowie auf eine Gutschrift, die in den Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung durch die Kündigung von Aktienoptionen und Wandelanleihen enthalten ist, zurückzuführen ist. Die Verwaltungsaufwendungen lagen mit 3,5 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Der Periodenfehlbetrag verbesserte sich auf -4,3 Mio. Euro (Vorjahr: -7,1 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) belief sich auf -0,12 Euro (Vorjahr: -0,19 Euro).
Zu den bisher in 2009 erreichten Meilensteinen zählt u.a. die Unterzeichnung eines "Business Combination Agreement" über die geplante Zusammenführung mit dem in den USA ansässigen Biotechnologie-Unternehmen Agennix Inc. in einer neuen deutschen Gesellschaft, unter finanzieller Beteiligung der dievini Hopp BioTech holding GmbH & Co KG in Höhe von 15 Mio. Euro. Agennix verfügt über das Onkologie-Programm Talactoferrin, das sich derzeit in zwei klinischen Phase-3-Studien in nicht-kleinzelligem Lungenkrebs befindet.
Wie die Gesellschaft im Rahmen eines Ausblicks mitteilte, erwartet man weiterhin einen durchschnittlichen jährlichen Cash Burn für das kombinierte Unternehmen von rund 30 Mio. Euro für 2009 und 2010. In diesem Betrag sind einmalig im Rahmen der Transaktion angefallene Aufwendungen in Höhe von insgesamt rund 7 Mio. Euro nicht enthalten, darunter Bankgebühren und Rechtsberatungskosten für GPC Biotech, Agennix und die neue Gesellschaft im Zusammenhang mit der Verschmelzung sowie Gebühren für die Notierungsaufnahme der Aktien der neuen Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse. GPC Biotech geht davon aus, dass der vorhandene Barmittelbestand von GPC Biotech und Agennix zusammen mit der Bareinlage durch dievini Hopp BioTech holding als Teil der geplanten Verschmelzung ausreichend sein werden, um die Geschäftstätigkeit des kombinierten Unternehmens bis in das zweite Quartal 2010 zu sichern. Abhängig vom tatsächlichen Abschlusstermin der Verschmelzung erwartet GPC Biotech, über ausreichend Barmittel zu verfügen, um die Transaktion als selbstständige Einheit zum Abschluss zu bringen. Falls die Verschmelzung nicht oder nicht zeitgemäß zum Abschluss gebracht werden kann, so ist die Fortführung der Geschäftstätigkeit von GPC Biotech auf eigenständiger Basis gefährdet, hieß es.
Die Aktie von GPC Biotech gewinnt derzeit 4,48 Prozent auf 1,40 Euro. (28.05.2009/ac/n/nw)
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