GCP Infrastructure Investments macht Ernst bei der Kapitalrückgabe und dem Bilanzumbau. Während der Fonds sein Portfolio konsequent strafft, fließen Millionen in ein neues Aktienrückkaufprogramm und den Schuldenabbau. Doch reicht diese Neuausrichtung aus, um den Aktienkurs nachhaltig zu stützen?
Fokus auf Aktienrückkäufe
Seit Mitte Februar läuft der Erwerb von bis zu 125,2 Millionen eigenen Anteilscheinen. Das Programm umfasst fast 15 Prozent des ausgegebenen Grundkapitals und unterstreicht das Bestreben, den Shareholder Value zu erhöhen. Bereits in der Vergangenheit kaufte der Fonds Anteile für 24 Millionen Pfund zurück, wobei das mittelfristige Zielvolumen bei insgesamt 50 Millionen Pfund liegt. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 735 Millionen Euro und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 33,72 setzt das Management auf eine gezielte Verknappung des Angebots.
Bilanz bereinigt, Dividende im Blick
Ein zentraler Pfeiler der aktuellen Strategie ist die Freisetzung von Kapital durch Portfolioverkäufe. Von den anvisierten 150 Millionen Pfund hat das Unternehmen bereits 128 Millionen Pfund realisiert. Dieser Liquiditätszufluss wurde primär genutzt, um Verbindlichkeiten nahezu vollständig zu tilgen. Das verbleibende Portfolio besteht aus 47 Einzelinvestments, die eine durchschnittliche Rendite von 8,0 Prozent erwirtschaften. Besonders relevant für Anleger: Knapp die Hälfte dieser Anlagen ist direkt an die Inflation gekoppelt, was in einem volatilen Marktumfeld für stabilere Erträge sorgen soll.
Für das im September 2026 endende Geschäftsjahr peilt der Fonds eine Dividende von 7,0 Pence pro Aktie an. Beim aktuellen Kursniveau entspricht dies einer Dividendenrendite zwischen 9,1 und 9,6 Prozent. Zusätzlichen Spielraum für künftige Maßnahmen bietet eine gut gefüllte Pipeline für potenzielle weitere Verkäufe im Volumen von rund 200 Millionen Pfund. Damit ist die Finanzierung der angestrebten Ausschüttungen sowie des laufenden Rückkaufprogramms vorerst gesichert.
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