Foot Locker ist Geschichte. Der Sportartikelhändler wurde von DICK'S Sporting Goods übernommen und von der New Yorker Börse genommen. Der finale Handelstag endete mit einem Kurs von 24,01 Dollar – knapp über dem Kaufpreis von 24 Dollar je Aktie.
Überwältigende Mehrheit stimmt für Aktientausch
Das 2,4 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot fand bei den Aktionären großen Anklang. Ganze 85,8 Prozent entschieden sich für den Aktientausch und nahmen 0,1168 DICK'S-Aktien je Foot Locker-Aktie. Nur 1,2 Prozent wollten Bargeld. Die verbleibenden 12,9 Prozent, die keine Wahl trafen, erhielten automatisch die Barabfindung.
Regulatorische Hürden waren schnell aus dem Weg: Die Kartellbehörden stimmten ohne weitere Auflagen zu. Die FTC sah keine wettbewerbsschädlichen Effekte – die Übernahme konnte reibungslos vollzogen werden.
Führungsriege ausgetauscht, Nike-Veteranin übernimmt
Mit dem Eigentümerwechsel geht ein komplettes Führungs-Update einher. CEO Mary Dillon und weitere Top-Manager verlassen das Unternehmen. DICK'S-Executive Chairman Ed Stack übernimmt jetzt die globale Verantwortung für Foot Locker.
Neue President für Nordamerika wird Ann Freeman – eine Nike-Veteranin mit über 26 Jahren Branchenerfahrung. Für die internationale Sparte steht die Ernennung noch aus.
100 Millionen Synergien und EPS-Boost erwartet
Die Übernahme verspricht handfeste Vorteile: DICK'S rechnet mit Kostensynergien von 100 bis 125 Millionen Dollar, vor allem durch optimierte Beschaffung und Direktbezug. Bereits im Geschäftsjahr 2026 soll der Deal die Gewinn je Aktie erhöhen.
Foot Locker kämpfte zuletzt mit Problemen: Das zweite Quartal 2025 schloss mit einem Verlust von 0,27 Dollar je Aktie – Analysten hatten nur 0,05 Dollar erwartet. Der leichte Umsatzrückgang auf 1,86 Milliarden Dollar und Schwächen im internationalen Geschäft beschleunigten wohl die Übernahme.
Über 100 Filialschließungen und neue globale Präsenz
Bereits vor der Übernahme hatte Foot Locker einen radikalen Sparkurs eingeleitet: Mehr als 100 Filialen sollten noch 2025 schließen. Jetzt operiert der kombinierte Konzern mit über 3.200 Stores in 20 Ländern – inklusive der Marken Champs Sports, WSS und atmos.
Die Ära Foot Locker als eigenständiges Unternehmen ist beendet. Für Anleger bleibt nur ein Weg: Sie müssen jetzt die Entwicklung von DICK'S Sporting Goods verfolgen, um die Performance der ehemaligen Foot Locker-Brands im Blick zu behalten.
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