Datang Power Generation: Dividendenfreude mit Schattenseiten




05.07.25 12:58
Börse Global

Datang Power Generation Aktie

Die Aktie des chinesischen Energieversorgers zeigt in diesem Jahr eine beeindruckende Rally – doch hinter den Kulissen türmen sich gewaltige Schuldenberge. Während Aktionäre sich über eine frisch beschlossene Dividende freuen können, wirft die Bilanz des Unternehmens kritische Fragen auf. Wie nachhaltig ist die aktuelle Entwicklung wirklich?


Dividende beschlossen – aber zu welchem Preis?


Aktionäre der H-Aktien von Datang Power Generation dürfen sich über eine Ausschüttung von 0,06801 HKD pro Aktie freuen. Die Zahlung von insgesamt rund 1,15 Milliarden RMB erfolgt bis spätestens 22. August. Doch diese Großzügigkeit steht in starkem Kontrast zur finanziellen Lage des Unternehmens.


Die Schuldenlast erreichte im März 2025 rekordverdächtige 187,7 Milliarden RMB – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Nach Abzug der Barbestände verbleibt ein Netto-Schuldenstand von etwa 177,1 Milliarden RMB. Besonders brisant: Allein 91,4 Milliarden RMB davon fallen innerhalb der nächsten zwölf Monate fällig.


Schuldenberg vs. Wachstum


Trotz der alarmierenden Zahlen gibt es auch Lichtblicke:


  • EBIT-Wachstum von 17% im letzten Jahr
  • Zinsdeckung von 6,5-fach
  • Netto-Schulden zu EBITDA von 6,3

Die Kennzahlen zeigen ein Unternehmen im Zwiespalt: Einerseits wachsen die Erträge, andererseits droht die Schuldenlast das Schiff zum Kentern zu bringen. Analysten beobachten die Entwicklung mit gemischten Gefühlen – die jüngste Kursrally um über 40% seit Jahresbeginn erscheint vor diesem Hintergrund fragwürdig.


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Hydropower-Projekt als Hoffnungsträger


Im operativen Geschäft setzt Datang auf den Ausbau der Wasserkraft. Im tibetischen Autonomiegebiet entsteht derzeit das Zala Hydropower Station mit einer geplanten Gesamtleistung von 1 Million Kilowatt. Die neu installierte 500-Megawatt-Turbine soll die Effizienz von 91% auf 92,6% steigern.


Zusätzlich pumpt das Unternehmen über seine Finanztochter 1 Milliarde Yuan in das Ganzhi Hydropower-Projekt. Diese Investitionen sollen langfristig die Ertragskraft stärken – doch ob sie ausreichen, um die Schuldenlast zu tragen, bleibt fraglich.


Markt zeigt sich gespalten


Die Börse reagiert volatil auf die gemischten Signale: Während die Aktie am Freitag um 1% auf 1,99 HKD fiel, hatte sie zuvor innerhalb einer Woche schon über 4% zugelegt. Die extreme Schwankungsbreite – vom 52-Wochen-Tief bei 0,17 HKD bis zum Hoch bei 2,13 HKD – spiegelt die Unsicherheit der Anleger wider.


Kann Datang Power Generation die Schuldenlast bewältigen und gleichzeitig in Wachstum investieren? Die kommenden Quartale werden zeigen, ob die aktuelle Rally mehr ist als nur eine Fata Morgana in der hitzigen chinesischen Energielandschaft.


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